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"Penthesilea" von Heinrich von Kleist im Schauspiel Frankfurt

Premiere am 4.12.2015 um 19.30 Uhr, Schauspielhaus. -----

»Du fürchtest mich doch nicht?« »Wir vernichten, was wir lieben«, so brachte die Schriftstellerin Christa Wolf das Thema von Kleists »Penthesilea« auf den Punkt. Es ist eine kriegerische, auf Gewalt beruhende Welt, in der die Amazonenkönigin und der griechische Heerführer Achill wie zwei Gestirne aufeinanderprallen und an ihrer fatal entgrenzten Liebe zueinander schier verglühen.

Auf dem Schlachtfeld müssen die Amazonen ihre Männer finden und besiegen, so will es das Gesetz. Kriegsheld Achill hat noch nie ein Gefecht verloren. Er fordert Penthesilea zum Zweikampf, in den er jedoch unbewaffnet zieht, um sich ihr als Unterlegener preiszugeben. Dies Liebesgeständnis verkennend tötet ihn die Amazone blind vor Leidenschaft in mörderischer Ekstase. Michael Thalheimer inszeniert Kleists sprachliches Meisterwerk in einer auf drei Personen konzentrierten Fassung.

 

Regie Michael Thalheimer

Bühne Olaf Altmann

Kostüme Nehle Balkhausen

Musik Bert Wrede

Dramaturgie Sibylle Baschung

 

Mit Constanze Becker (Penthesilea), Josefin Platt (Amazone); Felix Rech (Achilles)

 

Am 4./5./9./17./18./26. Dezember um 19.30 Uhr / 27. Dezember um 18.00 Uhr

 

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