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POPEYE ­- DER THEATERCOMIC im Theater Freiburg

Projekt nach Elzie Segar mit Schauspielern und Hellraumprojektoren

Premiere 9.1.08, 20.30 Uhr, Kammerbühne

 

Wenn sie meinen, sie wüssten alles über Popeye, weil sie als Kind ein paar Zeichentrickfilme gesehen haben, machen sie sich auf etwas gefasst: Der echte Popeye, der zwischen 1929 und 1938 in einem Comicstrip namens »Thimble Theatre« (Fingerhutbühne) seinen Auftritt hatte, war nichts für Kinder.

 

 

Er war ein Beitrag zur Literatur des 20. Jahrhunderts! Segar’s Menschenbild – eine ungeheuer populäre Begleiterscheinung der großen Depression in Amerika – war düster: Seine Figuren, angetrieben von Gier und Selbstsucht, intrigieren und kollidieren auf Popeyes Narrenschiff und in dessen Dunstkreis. Segar ist der Samuel Beckett des Comics: Humor und Absurdität verschleiern die Verzweiflung, die Stille explodiert in Slapstick-Raserei und Popeyes großartiger, existenzialistischer Einzeiler bringt die Conditio humana auf den Punkt: »I yam what I yam and that’s all I yam!«

 

Regie: Meret Matter

Bühne & Kostüme: Andreas Becker

Dramaturgie: Viola Hasselberg

 

Mit: Dorothee Metz; Urs Jucker, Christoph Kopp

 

Weitere Vorstellungen im Januar 2008:

 

Sa, 12.1./ Mi, 16.1./ So, 20.1./ Mi, 23.1./ Sa, 26.1./ Do 31.1., jeweils 20.30 Uhr

 

Weitere Vorstellungen bis Ende März 2008 sind in Planung.

 

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