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Rheinoper trauert um Eugene Holmes

Der amerikanische Bariton Eugene Holmes, Kammersänger und Ehrenmitglied der Deutschen Oper am Rhein, ist am 19. Januar 2007 nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Im Verlauf seiner bedeutenden internationalen Karriere hat Eugene Holmes seit 1971 fast 30 Jahre lang auch das künstlerische Profil des Rheinopern-Ensembles entscheidend mit geprägt.

 

Das Repertoire des 1934 in Brownsville (Tennessee) geborenen Künstlers erstreckte sich vom italienischen Belcanto bis zur Moderne. An der Rheinoper verbindet man mit Eugene Holmes einen Künstler, der vor allem für seine Interpretation der großen Verdi-Partien wie Amonasro (Aida), Posa (Don Carlos), Luna (Il trovatore), Renato (Un ballo in maschera), Germont (La traviata), Nabucco, Macbeth, Rigoletto und Simone Boccanegra gefeiert wurde. In Puccinis Opern begeisterte er als Marcello (La Bohème), Sharpless (Madame Butterfly) und Scarpia (Tosca), ebenso in Donizettis „Lucia di Lammermoor” als Enrico und Leoncavallos „Der Bajazzo“ als Tonio.  

 

Mit diesen Partien war er auch international erfolgreich an bedeuten­den Bühnen wie der Metropolitan Opera in New York, der Wiener Staatsoper und der Bayerischen Staatsoper.  

 

Seine künstlerische Heimat aber blieb die Deutsche Oper am Rhein, wo er ungewöhnlich große Erfolge feierte und zu einem ausge­sprochen­en Liebling des Publikums wurde.    

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