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Richard Wagner: "Die Meistersinger von Nürnberg", Landestheater LinzRichard Wagner: "Die Meistersinger von Nürnberg", Landestheater LinzRichard Wagner: "Die...

Richard Wagner: "Die Meistersinger von Nürnberg", Landestheater Linz

Premiere 19. September 2010, 17.00 Uhr, Großes Haus

 

Die Meistersinger sind Männer, die die Freizeit, die ihnen ihre Handwerksberufe lassen, dazu nutzen, um sich dem Gesang und der Dichtung zu widmen.

Sie glauben daran, dass Regeln befolgt werden müssen, damit Kunst entstehe. Sie sind überzeugt, dass nur mithilfe von Regeln eine ehrwürdige Tradition fortgeschrieben werden kann. Dieser Gruppe steht der junge und überschwängliche Walther von Stolzing gegenüber. Er ist so etwas wie ein „junger Wilder“, denn er glaubt an die unbedingte Freiheit der Kunst und an die spontane Inspiration. Regeln kennt und akzeptiert er nicht. Die Synthese beider Positionen bildet der Schuster Hans Sachs, der angesehenste der Dichter-Meistersinger. Er erkennt die schöpferische Kraft in Walther und hilft ihm zu begreifen, dass Regeln einen Sinn darin haben können, dass sie Kunst vielen Menschen verständlich macht.

 

Tradition und Fortschritt, Freiheit und freiwillige Einschränkung, Ausdruckswillen und Wunsch zur Kommunikation – das alles muss im Gleichgewicht sein. Die Meistersinger von Nürnberg gelten angesichts dieser Grundkonstellation in der Handlung als die romantische Oper schlechthin über Kunst und über die Ansichten, die man von ihr haben kann: „Hier gilt’s der Kunst!“ Kunst kennt keine Grenzen, aber Kunst kann Menschen verbinden – so unterschiedlich die ästhetischen Ansichten auch sein mögen. Das berühmte Schlussbild der Oper, die „Festwiese“, führt alle Menschen mit diesem Gedanken zusammen.

 

Musik und Text von Richard Wagner (1813–1883)

Uraufführung München,

Königliches Hof- und Nationaltheater am 21. Juni 1868

In deutscher Sprache mit Übertiteln

 

Musikalische Leitung

DENNIS RUSSELL DAVIES

Inszenierung

OLIVIER TAMBOSI

Bühnenbild

BENGT GOMÉR

Kostüme

INGE MEDERT

Choreographie Prügelszene

DARIE CARDYN

Dramaturgie

FELIX LOSERT

 

Besetzung inkl. Doppelbesetzungen

 

Hans Sachs, Schuster

KLAUS-DIETER LERCHE/ALBERT PESENDORFER

 

Veit Pogner, Goldschmied

NIKOLAI GALKIN, DOMINIK NEKEL

 

Kunz Vogelgesang, Kürschner

IURIE CIOBANU, JACQUES LE ROUX

 

Konrad Nachtigall, Spengler

MARTIN ACHRAINER

 

Sixtus Beckmesser, Stadtschreiber

BJøRN WAAG

 

Fritz Kothner, Bäcker

SEHO CHANG

 

Balthasar Zorn, Zinngießer

DANIEL JENZ

 

Ulrich Eißlinger, Gewürzkrämer

HANS-GÜNTHER MÜLLER

 

Augustin Moser, Schneider

CLEMENS KERSCHBAUMER

 

Hermann Ortel, Seifensieder

FRANZ BINDER

 

Hans Schwarz, Strumpfwirker

WILLIAM MASON

 

Hans Foltz, Kupferschmied

LEOPOLD KÖPPL

 

Walther von Stolzing, ein junger Ritter aus Franken

MICHAEL ENDE/PEDRO VELÁZQUEZ DÍAZ

 

David, Sachsens Lehrbube

IURIE CIOBANU/MATTHÄUS SCHMIDLECHNER

 

Eva, Pogners Tochter

KATRIN ADEL/CHRISTIANE BOESIGER

 

Magdalene, Evas Amme

KAREN ROBERTSON

 

Ein Nachtwächter

NIKOLAI GALKIN/DOMINIK NEKEL

 

 

CHOR UND EXTRACHOR DES LANDESTHEATERS LINZ

STATISTERIE DES LANDESTHEATERS LINZ

 

BRUCKNER ORCHESTER LINZ

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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