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Schaubühne am Lehniner Platz Berlin: "Aufzeichnungen aus dem Kellerloch" von Fjodor Dostojewskij

Premiere am 15. Dezember um 19.30 Uhr im STUDIO

 

»Aber meine Herrschaften, was kann es da noch für einen eigenen Willen geben, wenn nur noch 2 mal 2 gleich 4 Gültigkeit hat? 2 mal 2 wird auch ohne meinen Willen 4 sein. Sieht denn der eigene Wille etwa so aus?«

Allein in einer Kellerwohnung am Rande der Stadt. In einer verschneiten Nacht entscheidet sich ein ehemaliger Beamter, endlich einen gnadenlosen, unerbittlichen Blick auf sein Leben zu richten. Bitter, bösartig und nervlich zerrüttet, schildert er sein Scheitern im Beruf, in der Freundschaft und in der Liebe. Er stellt so eine Menschheit in Frage, die sich nicht von der Einzigartigkeit des Einzelnen, sondern von der Macht der Mehrheit leiten lässt. Welche Erinnerungen verweigert er hartnäckig? Welches abscheuliche Verbrechen gegen sein eigenes Leben hat er sich zuschulden kommen lassen, so dass er 20 Jahre lang im Kellerloch gefangen war?

 

Der isländische Regisseur Egill Pálsson arbeitet und lehrt in Kopenhagen. Für die Schaubühne adaptiert er Dostojewskijs berühmten, wegweisenden Roman und stellt sich dem Berliner Publikum vor.

 

Eine Fassung von Egill Heiðar Anton Pálsson und Friederike Heller

 

Regie

Egill Heiðar Anton Pálsson

Bühne und Kostüme

Magda Willi

Dramaturgie

Maja Zade

 

Mit

Thomas Bading

Lea Draeger

Ulrich Hoppe

Urs Jucker

Thomas Wodianka

 

Termine

19.12.2010, 19.30 Uhr

04.01.2011, 20.30 Uhr

05.01.2011, 20.30 Uhr

25.01.2011, 20.30 Uhr

26.01.2011, 20.30 Uhr

 

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