Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Schaubühne Berlin, Uraufführung: »Nichts hält mich davon ab | Nem tarthat vissza semmi attól«Schaubühne Berlin, Uraufführung: »Nichts hält mich davon ab | Nem tarthat...Schaubühne Berlin,...

Schaubühne Berlin, Uraufführung: »Nichts hält mich davon ab | Nem tarthat vissza semmi attól«

Premiere am 30. Juni um 20.30 Uhr.

 

Was hält uns eigentlich ab davon, zu träumen, zu kämpfen, zu lieben? Davon, unser Leben zu verändern? Zwanzig junge Menschen sagen, dass sie nichts davon abhält, genau dies zu tun:

Die Jugendtheatergruppe der Schaubühne DIE ZWIEFACHEN, seit sieben Jahren von Uta Plate geleitet und betreut, setzt sich aus sozial benachteiligten Jugendlichen verschiedenster biografischer Herkunft zusammen. In ihrem aktuellen Stück betreiben sie eine Art „theatralen Tauschhandel“ mit Roma-Jugendlichen aus Mánfa, einem ungarischen Dorf. Die beiden Gruppen schickten sich über Monate hinweg „Wer-bin-ich-Pakete“, Musik, Träume und Geschichten. Bei dieser Entdeckungstour offenbarten sich verschiedene Lebenswelten und auch universelle Gemeinsamkeiten: Tut Herzschmerz überall gleich weh? Was gibt uns den Adrenalinkick?

 

Erst im Juni treffen die Theatergruppen direkt aufeinander. Im Gepäck haben sie ihre Erinnerungen, Gerüche, Pläne und Stolpersteine. Daraus entwickeln sie ihre gemeinsame Inszenierung.

 

Regie: Uta Plate, Janos Kardos, Beáta Nagy, András Sereglei

DIE ZWIEFACHEN sind die Jugendtheatergruppe der Schaubühne. Dieses Projekt findet im Rahmen von Bipolar deutsch-ungarische Kulturprojekte statt, eines Initiativprojekts der Kulturstiftung des Bundes.

 

 

Weitere Aufführungen am 1. und 2. Juli um 20 Uhr

Im Rahmen von »Klubszene«, dem Festival der Jugendclubs der Berliner Bühnen, ist am 8. Juni eine Voraufführung des Stücks am Maxim Gorki Theater zu sehen.

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑