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Schauspiel Köln, Deutschsprachige Erstaufführung „Transit“ von István Tasnádi mit der „Sputnik Shipping Company“ Budapest.

Premiere 1. Oktober 2009 um 19.30 Uhr in der Halle Kalk

 

Nach einer Notlandung versammeln sich Passagiere im Wartesaal eines Flughafens. Die Flure sind menschenleer, ebenso die Cafés und Shops.

Die Passagiere sind ratlos, niemand ist zu sehen, der informiert, wie es weitergehen könnte. Die Gepäckstücke der Reisenden kommen an. Als sie ihre Koffer öffnen, springen Menschen heraus. Die Fluggäste glauben erst, dass es Flüchtlinge sind. Doch die Bewohner der Gepäckstücke irritieren: sie scheinen mit den inneren Welten der Passagiere in Zusammenhang zu stehen. Nach und nach geschehen immer merkwürdigere Dinge.

 

Der junge ungarische Regisseur Viktor Bodó, der mit seinen kraftvollen, oft skurrilen Arbeiten bereits international aufgefallen ist, inszeniert diese surreale Groteske. 2008 hat Bodó seine eigene Theatertruppe, die „Sputnik Shipping Company“, in Budapest gegründet. Mit diesen Schauspielern und dem Ensemble vom Schauspiel Köln wird Bodó die Deutschsprachige Erstaufführung des Stückes inszenieren. Autor ist István Tasnádi, einer der wichtigsten Vertreter der jungen ungarischen Dramatik. Er hat für das internationale Ensemble der Kölner Aufführung eine exklusive Spielfassung erarbeitet.

 

Regie und Bühne: Viktor Bodó,

Kostüme: Lili Izsák,

Musik: Klaus Heydenaber,

Dramaturgie und Übersetzung: Anna Veress, Rita Thiele

 

Es spielen: Zsolt Anger, Ilknur Bahadir, Balázs Czukor, Robert Dölle, Gábor Fábián, Jennifer Frank, Andreas Grötzinger, Anna Hay, Peter Jankovics, Gábor Keresztes, Albert Kitzl, Löte Koblicska, Annamária Láng, Murali Perumal, Kata Petö, Matthias Redlhammer, Zoltán Szabó, Ferenc Simon Tóth, Laura Sundermann, András Vinnai und Birgit Walter.

 

weitere Vorstellungen am 2. Oktober (um 20.00 Uhr im Rahmen der ‚Theaternacht’),

sowie am 3., 4., 7., 9., 10., 16., 17., 18., 30. und 31. Oktober um jeweils 19,30 Uhr

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