Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Schauspiel Stuttgart zu Gast am Nationaltheater Mannheim: Premiere "Tartuffe" von MolièreSchauspiel Stuttgart zu Gast am Nationaltheater Mannheim: Premiere "Tartuffe"...Schauspiel Stuttgart zu...

Schauspiel Stuttgart zu Gast am Nationaltheater Mannheim: Premiere "Tartuffe" von Molière

Premiere am 21. Oktober, 18.30 Uhr, Schauspielhaus. -----

Tartuffe, ein nur dem Anschein nach frommer Mann, hat es geschafft, dem wohlhabenden Pariser Bürger Orgon den Kopf zu verdrehen. Und zwar gründlich. Allen (zugegebenermaßen nicht ganz selbstlosen) Warnungen seiner Angehörigen zum Trotz lädt Orgon seinen neuen Freund ein, bei ihm zu wohnen und überhäuft ihn mit Geschenken.

Doch damit nicht genug: Orgon beschließt auch, seine Tochter mit Tartuffe zu verheiraten, und schließlich enterbt er seine ganze Familie. Erst als Tartuffe sich an Orgons Frau vergreift, platzt diesem der Kragen. Er will Tartuffe hinauswerfen. Dumm nur, dass er zuvor alle Druckmittel aus der Hand gegeben hatte und nun der Willkür des frömmelnden Betrügers ausgeliefert ist.

 

Daran, dass es sich bei Tartuffe um einen besonders raffinierten Betrüger handelt, lässt Molière von Beginn des Stücks an keinen Zweifel. Umso interessanter ist daher die Frage, welche Lücke im Leben Orgons Tartuffe mit seinen gottgefälligen Reden eigentlich zu füllen vermag.

 

TARTUFFE ist eine der bekanntesten und beliebtesten Komödien des großen französischen Dramatikers Molière und ein Dauerbrenner auch auf deutschsprachigen Bühnen.

 

Die andauernde Sanierung des Stuttgarter Schauspielhauses erforderte für die Spielzeit 2012/2013 eine Interimslösung. Das Schauspiel am Nationaltheater Mannheim hat daher Molières Tartuffe in seinen Spielplan aufgenommen.

 

Regie: Claudia Bauer - Bühne und Kostüme: Andreas Auerbach – Musik: Peer Baierlein - Dramaturgie: Christian Holtzhauer

 

mit Bernhard Baier, Sophie Basse, Britta Boehlke, Benjamin Grüter, Toni Jessen, Stefan Kaminsky, Boris Koneczny, Rahel Ohm, Lukas Rüppel und Catherine Stoyan

 

www.nationaltheater-mannheim.de; Kartentelefon: 0621 – 16 80 150

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die bisherigen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑