Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Slips" von Josep M. Benet i Jornet im Theater Heilbronn"Slips" von Josep M. Benet i Jornet im Theater Heilbronn"Slips" von Josep M....

"Slips" von Josep M. Benet i Jornet im Theater Heilbronn

Premiere Samstag, 23. Juni 2007 | 20 Uhr | Kammerspiele.

 

Was passiert, wenn Mama den Sohn an die Richtige verkuppeln will, der aber nur andere Frauen im Kopf hat?

Muss sie wirklich zum letzten Mittel greifen, oder könnte man das auch bei Kaffee und Kuchen klären? Sohnemann Pau arbeitet in der Putzkolonne einer Firma und hat ein besonders überzeugendes Argument, um den Frauen zu gefallen: Diese 26 cm setzt er eifrig ein und ist entsetzt, als Mama ihn beschuldigt, seine Liebschaften kurz nach dem Sex brutal umzubringen. Sie provoziert Pau bis aufs Blut - dieser tötet sie im Affekt. Aber jetzt geht die

Geschichte erst richtig los, denn Mama kehrt als Geist zurück und tut weiterhin alles Menschenmögliche, ihren Sohn an die Richtige, nämlich Mireia, die Tochter des Firmenchefs, zu bringen. Bis zum Happy End bleiben noch einige Hindernisse und Leichen aus dem Weg zu räumen ...

 

Im grell-grotesken Stil einer überzeichneten Telenovela nimmt das Stück des

Katalanen Benet i Jornet Fernsehserien aufs Korn, ihre hohlen Phrasen und lächelnden Liebhaber, ihre stets polierten Gebisse und gutgebauten

Protagonisten. Wie in einem Film von Pedro Almodóvar treffen sich auf der Bühne mörderische Mütter, schlappe Söhne, sexgierige Frauen und fiese Väter. Und sie alle ringen um Liebe, Geld und Macht.

 

Inszenierung: Felix Schmidt | Ausstattung: Thomas Pekny |

Dramaturgie: Martina Michelsen

| Mit: Sabine Bräuning, Bernhard Hackmann, Viola Neumann, Henning

Sembritzki, Felix Würgler

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Ausbruch mit Jacke - Gelungener Saisonstart im Theater Pfütze in Nürnberg mit Christina Gegenbauers Dramatisierung „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“

Wenn es während der Vorstellung unwichtig wird, für welche Zielgruppe eine Theaterproduktion gemacht wurde, ist das immer ein gutes Zeichen. Mit „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“ nach dem…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑