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STAATSTHEATER KASSEL: "Drei Schwestern" von Anton Tschechow

Premiere 26. November 2011, 19.30 Uhr, Schauspielhaus. -----

Die drei Schwestern Olga, Mascha und Irina wünschen sich seit dem Tod ihres Vaters nur eines: raus aus der langweiligen Provinz, zurück in ihre Heimatstadt Moskau.

Irina und Mascha hoffen, dort die große romantische Liebe zu finden – auch wenn Mascha bereits verheiratet ist. Olga klagt unentwegt über ihr unerfülltes Lehrerinnen-Dasein. Alle warten nur darauf, dass ihr Bruder Andrej seine Professur in Moskau antritt und sie aufbrechen können. Doch er verliebt sich in Natalia Iwanowna, ein äußerst willensstarkes Mädchen - neun Monate später ist er Sekretär der Kreisverwaltung, verheiratet und Vater geworden. Moskau rückt in weite Ferne. Mascha beginnt ein Liebesabenteuer mit dem unglücklich verheirateten Kommandeur Werschinin und in Irina haben sich gleich zwei Herren verliebt. Das Kommando im Haus hat Natalia übernommen. …

 

In Tschechows tragikomischem Stück über die Hoffnung und das Vergehen der Zeit scheint das Glück der Figuren immer in der Ferne zu liegen.

 

Sebastian Schug, Jahrgang 1979, 2006 kürte ihn Kurt Hübner im Namen der Akademie der darstellenden Künste zum Nachwuchsregisseur des Jahres. Schug arbeitete am Nationaltheater Weimar, am Staatsschauspiel Dresden und zeigte seine freie Arbeit Außer Atem nach Jean-Luc Godard an den Sophiensaelen Berlin und in Hamburg. In den Spielzeiten 2007/08 und 2008/09 war er fester Hausregisseur am Theater der Stadt Heidelberg. Er arbeitet am Theater Bremen und am Schauspielhaus Wien. Am Staatstheater Kassel inszeniert Sebastian Schug – meist mit seinem Team: dem Bühnenbildner Christian Kiehl, der Kostümbildnerin Nicole Zielke und dem Musiker Johannes Winde – seit der Spielzeit 2004/2005 bereits zum achten Mal.

 

Inszenierung: Sebastian Schug,

Bühne: Christian Kiehl,

Kostüme: Nicole Zielke,

Musik: Johannes Winde,

Dramaturgie: Christa Hohmann

 

MIT Peter Elter (Prosorow, Andrej Sergejewitsch), Anke Stedingk (Natalia Iwanowna), Agnes Mann (Olga), Alina Rank (Mascha), Eva Maria Sommersberg (Irina), Aljoscha Langel (Kulygin Fedor Iljitsch), Sebastian Klein (Werschinin, Alexander Ignatjewitsch), Jürgen Wink (Tusenbach, Nikolaj Wassiljewitsch), Dieter Bach (Soljenyj, Wassiljewitsch), Uwe Steinbruch (Chebutkyn, Iwan Romanowitsch), Bernd Hölscher (Fedotik Aleksej Petrowitsch), Thomas Sprekelsen (Rodé, Wladimir Karlowitsch), Eva-Maria Keller (Anfisa), Johannes Winde a. G.

 

Nächste Vorstellungen: 3., 14., 17. Dezember 2011

 

 

 

 

 

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