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Staatstheater Mainz: DER ROSENKAVALIER von Richard Strauss

Text von Hugo von Hofmannsthal, Premiere am 14. September 2007, Großes Haus.

 

Die Marschallin Maria Theresia Fürstin von Werdenberg liebt den jungen Grafen Octavian und empfiehlt ihn ihrem Vetter, dem ungehobelten Baron Ochs, als "Bräutigamsaufführer".

 

Ochs möchte Sophie, die junge Tochter des neu geadelten Armeelieferanten Faninal, heiraten, um sich finanziell zu sanieren. Bei dem feierlichen Zeremoniell der Rosenüberreichung verliebt sich Octavian jedoch in die junge Frau. Um die Hochzeit mit dem Baron zu verhindern, gelingt es ihm mit Hilfe zweier italienischer Intriganten in einer komödienreifen Maskerade, Ochs öffentlich zu blamieren. Schweren Herzens bringt die Marschallin das junge Liebespaar zusammen.

 

Strauss und Hofmannsthal ließen 1911 mit ihrem "Rosenkavalier" auf kongeniale Weise eine von Sehnsüchten und Träumen erfüllte Rokokowelt wiederauferstehen. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft überschneiden sich so, dass in der Beschwörung der "guten alten Zeit" Maria Theresias die Flucht vor der Gegenwart als konkrete Lebensfrage aufscheint.

 

Musikalische Leitung Catherine Rückwardt

Inszenierung Matthias Fontheim

Bühne und Kostüme Susanne Maier-Staufen

Choreinstudierung Sebastian Hernandez-Laverny

 

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