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"Stoning Mary" von Debbie Tucker Green im Bayerischen Staatsschauspiel München

Premiere 6. Mai Marstall 2007 im Marstall.

 

Drei ineinander verzahnte Geschichten: ein Paar, das sich der Bedrohung einer tödlichen Krankheit gegenüber sieht – beide sind betroffen, aber es gibt nur ein Rezept für die lebensrettende Medizin.

Wer soll sterben, wer übrig bleiben und den anderen pflegen? Eltern, die ihr Kind an den Krieg verloren haben, als Opfer und als Täter zugleich. Hilflos sehen sie sich konfrontiert mit einem Kindersoldaten, der zugleich ihr Sohn ist. Eine junge Frau im Gefängnis im Gespräch mit ihrer Schwester. Sie hat eine Gewalttat begangen, um sich für einen Mord zu rächen, und ist zum Tode durch Steinigung verurteilt. „Stoning Mary“ zeigt eine Not, die aus den Bedingungen einer brutalen Außenwelt erwächst, sich krebsgeschwürartig in das Innenleben der Menschen und ihre Beziehungen zueinander fortsetzt, um sich schließlich nach außen weiter zu fressen.

 

Ulrike Arnold Beatrix Doderer Katharina Gebauer Lisa Wagner Peter Albers Ulrich Beseler Stefan Wilkening und Dennis Schendel/Lukas Eichhammer

Regie Hans-Ulrich Becker Bühne Alexander Müller-Elmau Kostüme Stephanie Seitz

Musik Till Löffler

 

 

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