Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
TANZABEND II: PERSPEKTIVE im Staatstheater KasselTANZABEND II: PERSPEKTIVE im Staatstheater KasselTANZABEND II:...

TANZABEND II: PERSPEKTIVE im Staatstheater Kassel

Uraufführung: Samstag, 21. April, 19.30 Uhr, Opernhaus.

 

Alles ist so gewesen.

Nichts war genauso.

In dem neuen Tanzstück „perspektive“ beschäftigen sich Johannes Wieland und sein international zusammengesetztes Ensemble mit der Frage, wie wir alle durch Bilder, denen wir tagtäglich begegnen, beeinflusst werden.

Diese und die Erinnerung an sie verändern und verzerren unsere zwischenmenschlichen Beziehungen und schaffen einen Zusammenhang zwischen Menschen und Kulturen, der nicht nur positiv, sondern auch zerstörerisch sein kann. Diese Abziehbilder der Realität dienen uns als Vorbilder, indem sie das Ideale, das Perfekte, das Vollständige vorgeben, das uns in unserem Leben oft fehlt. Wem können wir Glauben schenken? Uns oder den Bildern? Wie können wir dem Anspruch nach dem idealen Leben bloß gerecht werden? Oder sehnen wir uns nicht eher nach konträren Lebensentwürfen? Indem wir ständig alles hinterfragen, analysieren und interpretieren – ähnelt unser Leben einer nie endenden Therapiesitzung? Es geht um Verlust, um Vergessen und Erinnerung. Um Geschichten, bei denen wir nicht mehr unterscheiden können, ob wir sie wirklich erlebt oder einfach nur öfter gehört, gesehen und verinnerlicht haben. Der Körper wird zum Erinnerungsraum und im Hintergrund spielt immer die passende Musik …

 

Choreografie und Bühne: Johannes Wieland

Kostüme: Evelyn Schönwald

 

Mit: Benjamin Block, Brea Cali (a.G.), Pin-Chieh Chen, Cesar Augusto Cuenca Torres, Roberto Di Camillo, Elisabetta Lauro, Katharina Nieradzik, Leyla Postalcioglu, Lillian Stillwell (a.G.), Maria Vincenza Straniero, Mats Terlongou, Isadora Wolfe (a.G.), Roberto Zuniga

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑