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Tennessee Williams' CAMINO REAL in den Münchner Kammerspielen

Premiere am 28. März 2015, 19.30, Schauspielhaus. -----

Irgendwo am Ende des Camino Real, einer staubigen Straße nach Süden, beginnt das Jenseits. Billige Absteigen, ein Luxushotel, Bordelle und Buden versammeln sich zu einer phantastischen Grenzstadt.

Diese Stadt ist zugleich Transitraum und Endstation: Außerhalb ihrer Mauern liegt die Terra Incognita, innerhalb herrscht ein strenges Regiment aus Überwachen und Strafen – wer hier ankommt, muss bleiben, bis die Unendlichkeit ihn ruft. Mit CAMINO REAL, einem Stück wie ein einziger Fiebertraum, lieferte Tennessee Williams das wohl erste dramatische Pendant zur Rausch-Literatur der Beatniks.

 

Tennessee Williams gelingt es auch in diesem Stück, dass sich konkrete politische Themen seiner (und unserer) Zeit in Alpträume verwandeln. SEBASTIAN NÜBLING

 

In der dritten Inszenierung seiner Südstaaten-Trilogie an den Münchner Kammerspielen zeigt Nübling ein Stück wie einen einzigen Fiebertraum.

 

Regie: Sebastian Nübling,

Bühne und Kostüme: Eva-Maria Bauer,

Musik: Lars Wittershagen,

Licht: Stephan Mariani,

Dramaturgie: Julia Lochte

 

Mit: Tim Erny, Alice Gartenschläger, Sandra Hüller, Risto Kübar, Oliver Mallison, Stefan Merki, Jochen Noch, Wiebke Puls, Çiğdem Teke, Michael Tregor

 

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