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THEY SHOOT HORSES, DON'T THEY? nach Horace McCoy in den Münchner Kammerspielen

Werkraum, Premiere am 27. Februar 2011

 

Willkommen meine Damen und Herren zum Tanz mit eurem Schicksal. Es hört erst dann auf, wenn die letzten Beiden übrig sind, wenn die letzten Beiden sich hier umkreisen.

Erst dann, wenn hier das letzte Paar taumelnd und schwankend, schaukelnd und stolpernd, den Ozean der Niederlagen und der Verzweiflung durchquert hat, um in den rettenden Hafen als Sieger einzulaufen.

 

Die Novelle THEY SHOOT HORSES, DON’T THEY? von Horace McCoy (1935), 1969 verfilmt von Sidney Pollack mit Jane Fonda, spielt während eines Tanzmarathons in den USA zur Zeit der großen Depression. Die Teilnehmer streben nach einem Augenblick von Ruhm, von Existenz. Susanne Kennedy inszeniert den Wettbewerb als eine desolate Show mit verglommenen Glitzersternchen. Sadismus ist sexy, Masochismus ein Talent. Es gibt immer noch die Möglichkeit, entdeckt zu werden. Du musst einfach in Bewegung bleiben.

 

In einer Fassung von Susanne Kennedy und Jeroen Versteele

Deutsch von Thomas Schmauser / DAS 4. BÜRO

 

Regie: Susanne Kennedy, Raum: Bert Neumann, Bühne: Jil Bertermann, Kostüme: Lotte Goos, Sounddesign: Richard Janssen, Licht: Christian Mahrla,

Dramaturgie: Malte Jelden, Jeroen Versteele

 

Mit: Walter Hess, Nico Holonics, Lasse Myhr, Thomas Schmauser, Anna Maria Sturm, Çigdem Teke

 

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