Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: ANGST im Theater BaselUraufführung: ANGST im Theater BaselUraufführung: ANGST im...

Uraufführung: ANGST im Theater Basel

Ensembleprojekt von Caro Thum.

Premiere A am 15.4.2007, 19.15 Uhr – Kleine Bühne

Premiere B am 16.4.2007, 20.15 Uhr – Kleine Bühne.

 

Das beginnende 21. Jahrhundert wird als «Zeitalter der Angst» begriffen. Angesichts grosser Umwälzungen im ökonomischen und sozialen Gefüge scheint die Verunsicherung gross.

Die «Spassgesellschaft» wird abgelöst von der «Angstgesellschaft», die ihr Selbstvertrauen verliert in der Angst um den Job oder die dauerhafte Beziehung, in der Angst vor Terrorismus und Naturkatastrophen.

 

Wie wird die Angst vor Veränderung, vor dem Fremden, vor dem Alter durch Politik und Medien instrumentalisiert? Wie sehr lassen wir uns durch Ängste manipulieren? Fataler als die Angst selbst ist der Glaube, ihr zu entgehen: durch Absicherungen, durch Hinausschieben von Entscheidungen. Das Ensembleprojekt «ANGST» legt auf heitere Art offen, wie tief wir alle unter unserem eigenen Niveau bleiben wegen unserer Angst.

 

Inszenierung und Text: Caro Thum

Bühne und Kostüme: Beate Fassnacht

Musik: Biber Gullatz

Dramaturgie: Miriam Ehlers

Mit: Nicole Coulibaly, Chantal Le Moign, Lorenz Nufer und Peter Schröder

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 5 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑