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Uraufführung: BÜHNE FREI FÜR MICK LEVČIK! von René Pollesch im Schauspielhaus Zürich

Premiere: Freitag, 1.4.2016, 20 Uhr, Pfauen. -----

Mit BÜHNE FREI FÜR MICK LEVČIK! (bisheriger Arbeitstitel „Ein Liebhaberstück“) erarbeitet René Pollesch, dessen Pop-, Diskurs- und Humorgewitter Kultstatus erlangt haben, mit dem Zürcher Ensemble sein mittlerweile sechstes Stück am Schauspielhaus.

Ein wichtiger Ausgangspunkt der Inszenierung ist eine Bühnenbildidee von Bert Neumann († 2015), nach der er das Bühnenbild einer Antigone- Inszenierung von Bertolt Brecht als Readymade auf die Zürcher Pfauenbühne zurückbringt.

 

Als Bertolt Brecht nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem amerikanischen Exil nach Europa zurückkehrte, verlief sein Weg über Zürich, wo mehrere seiner Stücke am Schauspielhaus uraufgeführt worden waren. Er realisierte vor seiner Rückkehr nach Deutschland einige Arbeiten, darunter 1947 mit seinem Bühnenbildner und wichtigen Partner Caspar Neher jene Inszenierung „Antigone des Sophokles“ in Chur und Zürich.

 

René Pollesch, 1962 in Friedberg/Hessen geboren, arbeitete nach seinem Studium der Angewandten Theaterwissenschaft in Giessen mit einem eigenen Ensemble. In der Spielzeit 1999/2000 war Pollesch Hausautor am Luzerner Theater, ab Herbst 2000 am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Von 2001 bis 2007 war er künstlerischer Leiter des Praters der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin. Als Regisseur seiner eigenen Stücke arbeitet er u.a. an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg- Platz in Berlin, an den Münchner Kammerspielen, am Burgtheater Wien, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und am Schauspielhaus Zürich. Pollesch hat mit seinen Texten und Inszenierungen eine eigene Theatersprache geschaffen, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde, u.a. als „Dramatiker des Jahres“ (2002 für seine erste „Prater- Trilogie“), mit dem Mülheimer Dramatikerpreis (2001 für „www-slums“ und 2006 für „Cappuccetto Rosso“) und dem Else Lasker-Schüler- Dramatikerpreis (2012). Seine Inszenierungen wurden mehrfach zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Am Schauspielhaus Zürich waren von René Pollesch zuletzt „Herein! Herein! Ich atme euch ein!“ und

„Love/No Love“ zu sehen.

 

Regie René Pollesch

Bühne Bert Neumann †

Bühne Barbara Steiner

Kostüme Sabin Fleck

Künstlerische Leitung des Chores Christine Gross

Choreographie Sebastian Henn

Dramaturgie Karolin Trachte

Licht Lothar Baumgarte, Christoph Kunz

 

Mit:

Sophie Rois

Marie Rosa Tietjen

Nils Kahnwald

Jirka Zett

 

Der Herrensprechchor von „Herein! Herein! Ich atme euch ein!“ und „Love/No Love“

 

Weitere Vorstellungen im Pfauen

6., 7., 14., 22., 26. & 27. April, jeweils 20 Uhr

24. April, 15 Uhr

5. Mai, 19 Uhr

 

Weitere Vorstellungen sind in Planung.

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