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Uraufführung: "Der Held der westlichen Welt" im Schauspiel Essen

von David Gieselmann nach John Millington Synge

Premiere 20.September 2008 im Grillo

 

In einer abgelegene Kneipe erscheint ein Fremder, ein Italiener, jung, zornig und schön, und behauptet, dass er seinen Vater umgebracht hat.

 

Mutig, stolz und unabhängig gibt er sich. In so einen verliebt man sich, mit so einem möchte man leben. Ein Held ist so einer, finden die Mädchen. Brauchen kann man so einen, finden die Männer. Deswegen wird er angestellt vom Wirt der Kneipe. Deswegen wollen ihn Jenni, die Wirtstochter, und die Witwe Quirbach heiraten. Und deswegen versteht Steffen, Jennis Verlobter, die Welt nicht mehr, eine Welt, in der ein Mörder zum neuen Messias wird. Aber dann taucht plötzlich der tot geglaubte Vater auf und aus dem Helden wird ein Betrüger, der nicht ungeschoren davon kommt.

 

Aus der irischen Volkskomödie von 1907 hat der Dramatiker David Gieselmann eine moderne Bearbeitung für das Schauspiel Essen geschrieben und verlegte die Heldengeschichte aus Irland in das Ruhrgebiet der späten sechziger Jahre.

 

I: Anselm Weber/B: Vera Knab/K: Meentje Nielsen/D: Gwendolyne Melchinger

 

Mit: Fritz Fenne, Christoph Finger, Sarah Viktoria Frick, Christina Geiße, Jost Grix, Anastasia Gubareva, Evelyne Gugolz, Georg Marin, Nicola Mastroberardino, Carsten Otto, Rezo Tschchikwischwili, Alice von Lindenau

 

 

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