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Uraufführung: "Der weisse Wolf" von Lothar Kittstein - Schauspiel Frankfurt

Premiere 7. Februar 2014 in den Kammerspielen. -----

Was es an Prothesen braucht, um ein Ich zusammenzuhalten! Unheimlich ist das Land, das Haus, die Wohnung, wo Janine und Gräck ihre Heimat gefunden haben und wo sie Tosch, ihr alter Kumpel, wiederfindet.

Tosch will das alte Leben wieder, lange Fahrten und Nächte im Wohnmobil durch deutsche Landstriche zwischen Baumärkten, Drive-in-Restaurants – nach Osten, dorthin, wo blutrot und verheißungsvoll die Sonne aufgeht. Gemeinsam ist dem Trio die Erinnerung an Mord und Gewalttaten und ein deutschnationaler Fantasy-Blick – aus History, Trivialmythen, Albträumen – auf eine verhasste Gesellschaft. In seinem neuen Stück, geschrieben für das Schauspiel Frankfurt, fragt Lothar Kittstein vor dem Hintergrund der Enthüllungen über die Neonazi-Zelle »NSU« nach den Zivilisationsabgründen im aufgeklärten wiedervereinten Deutschland.

 

Der Autor Lothar Kittstein und das Schauspiel Frankfurt sind seit Beginn der Intendanz von Oliver Reese durch eine kontinuierliche Zusammenarbeit miteinander verbunden. Kittstein schrieb die Texte für »Remake :: Rosemarie« (2009), »Je t’aime :: Je t’aime« (2011) und »Making of :: Marilyn« (2013), alle drei in der Regie von Bernhard Mikeska, sowie das Auftragswerk »Die Bürgschaft« (2011).

 

Regie Christoph Mehler

Bühne Nehle Balkhausen

Kostüme Janina Brinkmann

Musik Daniel Freitag

Dramaturgie Stephan Wetzel

 

Mit Ines Schiller (Janine); Torben Kessler (Gräck), Sascha Nathan (Tosch)

 

Am 7. / 14. / 22. Februar

 

 

 

 

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