Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: "Die WildeWeiteWeltSchau" von und mit Rainald Grebe | Schauspiel LeipzigUraufführung: "Die WildeWeiteWeltSchau" von und mit Rainald Grebe |...Uraufführung: "Die...

Uraufführung: "Die WildeWeiteWeltSchau" von und mit Rainald Grebe | Schauspiel Leipzig

Premiere 27.01.2011,19.30 Uhr, Centraltheater

 

Den Lonely Planet in der Tasche, ist Rainald Grebe für sein neues Projekt am Leipziger Centraltheater auf Reisen gegangen. Afrika, Asien, Grönland, Paraguay – und immer wieder Deutschland, immer auf der Suche nach … ja, wonach eigentlich?

Wem begegnet man auf Reisen? Und wie erzählt man davon? Vielleicht war Grebe gar nicht weg. Vielleicht hat er sich alles nur ergoogelt, hat in Phnom Penh nur per Street View rückwärts eingeparkt! Kopfreisen, Zeitreisen, reale Reisen vermischen sich …

 

Man bereist das ehemalige Deutsch-Ostafrika und fällt mit seiner Mastercard vollautomatisch in koloniale Muster zurück. Stromausfall und Dauerhitze lassen jedes Nachdenken über Kunst und Wellness im Alten Europa verblassen. Was bleibt von Nietzsche, Faust und unseren schönen Fahrradwegen, wenn die Klamotten am Körper kleben, das Essen noch lebt und die Fähre zu sinken droht?

 

Die Leipziger Tourismusmesse wird zur Völkerschau, zur WILDEWEITEWELTSCHAU. Auf dem Schreibtisch explodiert der Leuchtglobus. Aus seinen Reisenotizen hat Rainald Grebe einen Abend gesampelt – mit Liedern, Tänzen, Dias und wilden Tieren.

Johannes Kirsten

 

mit: Anna Blomeier, Martin Brauer, Rainald Grebe, Manuel Harder, Andreas Keller, Melanie Schmidli, Jens-Karsten Stoll, Klaus-Dieter Werner, Chinesen, Sorben, Afrikanern, Indern, Eskimos aus Leipzig und Umgebung

 

Regie: Rainald Grebe

Musikalische Einstudierung: Jens-Karsten Stoll

Bühne: Jürgen Lier

Kostüme: Kristin Hassel

Dramaturgie: Johannes Kirsten

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑