Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: "format BLACKBOX:" von theater-51grad in KölnUraufführung: "format BLACKBOX:" von theater-51grad in KölnUraufführung: "format...

Uraufführung: "format BLACKBOX:" von theater-51grad in Köln

Premiere 18. Februar 2016, 20 Uhr, Freies Werkstatt Theater, Zugweg 10, 50677 Köln. -----

Die Produktion von Rosi Ulrich und Sergej Maingardt verbindet NEUE MUSIK und THEATER zu einem Cybermärchen über digitale Überwachung und deren Gefahren.

format BLACKBOX: ist ein düsteres Cyber-Märchen für Schauspieler, Musiker, Elektronik, Video, Rechner, Datentracking und KI. Eine Dystopie oder vielleicht eher eine schonungslose Beschreibung dessen, was unsere Daten jetzt schon mit uns machen und wozu sie potentiell fähig sind.

 

Wir befinden uns auf der Reise in die Welt der digitalen Kontrollsysteme. Kritische Stimmen sind verstummt und längst ist es nicht mehr der Staat, der Interesse an den Daten zeigt, vielmehr sind es Unternehmen, Geheimdienste, unidentifizierbare Organisationen und Rechenzentren. Die Auswertung von Big Data übernehmen Algorithmen und Programme mit Künstlicher Intelligenz, wie AdamA, eine vielgesichtige KI. Er ist fürsorglich und unauffällig, er analysiert und ordnet die Ereignisse, er klärt Krisen auf, bevor der Mensch sie überhaupt erkennt. Seine Geschwindigkeit ist überzeugend, seine Quellen nicht durchschaubar. Doch sein Ziel ist klar: Optimierung! Kann der Mensch sich in diesem System behaupten?

 

Big Brother ist real – und eigentlich auch nur der kleine Bruder von „Big Data“. Schon längst hat die Realität die Science Fiction Romane über totalitäre Überwachungssysteme, wie z.B. in Georg Orwell’s „1984“ beschrieben, überholt. Und alle machen mit. Was früher als unvorstellbare Verletzung der Privatsphäre galt, gehört jetzt zur Normalität. Heute geben die Menschen freiwillig ihre digitalen Daten preis, weil es cool ist in sozialen Netzwerken präsent zu sein und weil Produkte im Online-Shop billiger sind. Mithilfe dieser Daten entstehen individuelle Bewegungs- und Persönlichkeitsprofile, psychologische Verhaltensmuster, Präferenzen, soziografische Klassifikationen, kurz: gläserne Menschen, die sich ihrer Verletzlichkeit in keinster Weise bewusst sind.

 

Mitwirkende:

Schauspiel Daniel Berger & Isis Krüger

Musik Ensemble Garage: Liz Hirst (Flöte), Annegret Mayer-Lindenberg (Viola), Yuka Ohta (Schlagwerk), Frank Riedel (Saxophon), Malgorzata Walentynowicz (Keyboard) und als Gast Constantin Herzog (Kontrabass)

Künstlerische Leitung / Konzept Sergej Maingardt & Rosi Ulrich

Komposition Sergej Maingardt

Text Rosi Ulrich

Video Jens Standke

Kostüm Irina Bollig/VLAKAVA

Technik Christoph Wedi

PR / Öffentlichkeitsarbeit neurohr & andrä GbR

 

Uraufführung: 18. Februar 2016, 20 Uhr

Spieltermine: 19. und 20. Februar 2016, 20 Uhr

und 7. und 8. Mai 2016, 20 Uhr

Ort: Freies Werkstatt Theater, Zugweg 10, 50677 Köln

 

Eine Produktion von theater-51grad, in Kooperation mit Freihandelszone - Ensemblenetzwerk Köln, dem Studio für Elektronische Musik an der HfMT Köln und ON - Neue Musik Köln

Gefördert durch: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Kulturamt der Stadt Köln

 

Kartenreservierung unter: Telefon 0221 327 817 oder karten@fwt-koeln.de

 

Adressen und weitere Infos: www.maingardt.de www.theater-51grad.com beta.ensemble-garage.dewww.jens-standke.de www.freihandelszone.org

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 14 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑