Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung im Schauspiel Köln: „wozuwozuwozu“ nach Heinrich Bölls „Billiard um halbzehn“Uraufführung im Schauspiel Köln: „wozuwozuwozu“ nach Heinrich Bölls „Billiard...Uraufführung im...

Uraufführung im Schauspiel Köln: „wozuwozuwozu“ nach Heinrich Bölls „Billiard um halbzehn“

Premiere am 16. April 2010 um 19.30 Uhr im Schauspielhaus

 

Solang noch deutsche Wälder stehen / Solange noch deutsche Wimpel wehen / Solang noch lebt ein deutsches Wort / Lebt der Name unsterblich fort: Vorwärts mit Hurra und Heinrich Böll ——— aber so ist es nicht gekommen:

Heinrich Böll wird heute zumeist mit Unbehagen gelesen: Moralapostelei wird ihm vorgeworfen. Auch in Köln, obwohl doch einige seiner Werke zielgenau in das Herz der Bewohner stoßen: Im zersplittert komponierten Roman „Billard um halbzehn“ wächst über die Kriegswunden der kernzerbombten Stadt ebenso langsam der Schorf wie über die Wunden einer Familie von Architekten. Der Großvater baut die Abtei, der Sohn sprengt sie und der Enkel soll sie wiederaufbauen; das bestgehütete Geheimnis der Familie Fähmel? Die Handlung spielt am 06.09.1958: Johanna Fähmel kommt aus der Nervenheilanstalt und Heinrich Fähmels Geburtstag soll gefeiert werden: „Schwer traf mich das Unvorhergesehene!“

 

Es spielen Ilknur Bahadir, Yorck Dippe, Rosemary Hardy, Martin Reinke, Angelika Rien, Torsten Peter Schnick, Maik Solbach, Ernst Surberg, Norbert Thomé, Julia Wieninger, Tom Wirtz und Michael Wittenborn.

 

Regie, Bühne und Kostüme: Anna Viebrock, Mitarbeit Bühne und Video: Till Exit, Musik: Ernst Surberg, Dramaturgie: Götz Leineweber

 

Weitere Vorstellungen am 18., 21., 25. und 27. April 2010

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑