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Uraufführung: "Inga und Lutz Oder: Die potentielle Holistik eines Schnellkochtopfs im Kosmos des modernen Seins" von Nis-Momme Stockmann, Staatstheater Braunschweig

Premiere 8.10.2010 um 20.00 in der Hausbar (Großes Haus, 3. Rang)

 

 

Zuerst geht die Waschmaschine kaputt. Dann verliert Lutz den Job. Und weil Inga Lutz nicht das Geld leiht, das sie für das gemeinsame Kind zurück gelegt hat, geht Lutz mit Manni zwecks Firmengründung zum Kredithai. Keine gute Idee! Denn jetzt sitzen sie mittendrin in Stockmanns komischer-böser Parabel auf unsere schöne ordentliche Welt und werden vom Autor in den unvermeidlichen Showdown gelotst. Auch Britta, die im Schnellkochtopf ja nur Marmelade kochen wollte …

 

Nis-Momme Stockmann zählt zu den derzeit bemerkenswertesten und erfolgreichsten Nachwuchsautoren. Er wurde 2009 beim Heidelberger und beim Berliner Stückemarkt ausgezeichnet und ist seit 2010 Hausautor am Schauspiel Frankfurt. In der jährlichen Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute wurde er zum besten Nachwuchsautor des Jahres 2010 gewählt.

 

Alexis Bug führt Regie. Er besuchte von 1993 bis 1997 die Westfälische Schauspielschule Bochum. Danach arbeitete er als Schauspieler und Bühnenautor. 2008 inszenierte er mit großem Erfolg »Der Berliner Gaettong« mit koreanischen Schauspielern der Street Theatre Group Seoul sowie den Puppen der Berliner Gruppe »Das Helmi«. Zuletzt erarbeitete er die Uraufführung »Hitlerine« von und mit Anne Tismer an der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.

 

Gestaltung Bühne und Raum: Philipp Baumhauer - Kostüme: Claudia Gonzáles Espíndola - Musik: Tobias Gronau - Video: Claudius Strack - Puppenbau: Felix Loycke (Das Helmi) - Dramaturgie: Charlotte Orti von Havranek -

 

Mit: Anika Baumann, Theresa Langer, Philipp Plessmann, Philipp Richardt

 

Weitere Vorstellungen am 11.10., 26.10. jeweils um 20.00 und am 15.10. um 22.00

 

 

 

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