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Uraufführung: ORPHEUS - Ballett von Xin Peng Wang - Stadttheater Fürth

Freitag, 18. und Samstag, 19. Juli 2014, jeweils 20.00 Uhr, Großes Haus: -----

Orpheus und Eurydike heißt das sterblich-unsterbliche Liebespaar des antiken Griechenland. Liu Mengmei und Du Liniang taufte das „Reich der Mitte“ jene beiden, deren Liebe zueinander stärker ist als der Tod.

Mit der tragischen Geschichte von Orpheus und Eurydike, vertont von Claudio Monteverdi, beginnt 1607 in Mantua die offizielle Geschichte der abendländischen Oper. Ihr asiatisches Pendant feierte bereits 1598 in der Kunqu-Oper „Mudan Ting“ („Der Pänonienpavillon“) in Nanchang sein Operndebüt. Bis heute zählt das Werk zu den großen Kulturschätzen Chinas.

 

Xin Peng Wang, Direktor des Ballett Dortmund (die Zeitschrift „Tanz“ und die „Süddeutsche Zeitung“ sprechen vom „Ballettwunder Dortmund“), verschränkt in seiner neuesten Arbeit die abendländische Variante des Mythos mit jener seiner fernöstlichen Heimat.

 

Igor Strawinskys Ballett „Orpheus“, das eine Stilwende der zeitgenössischen Tanzkunst markiert, und Musik der Ming- Dynastie (1368 - 1644), der reichsten und innovativsten Kulturepoche Chinas, verschmelzen zu einer untrennbaren Einheit. „Alles, was ein Mensch tut, tut er gegen den Tod“,

bekennt der Starchoreograf, dessen gemeinsam mit dem renommierten Filmregisseur Zhang Yimou gestaltetes Ballett „Die rote Laterne“ seit über zehn Jahren um die Welt tourt. „Tanzen ist Leben.“

 

Produktion Internationale Gluck Opern-Festspiele 2014/Stadttheater Fürth/Ballett Dortmund

Musik von Igor Strawinsky und aus der altchinesischen Ming-Dynastie

Inszenierung/Choreografie: Xin Peng Wang

Musikalische Leitung: Marek Sedivý

Idee/Konzept/Szenario: Christian Baier

Bühne: Xin Peng Wang

Kostüme: Alexandra Schiess

 

Orfeo: Dimitry Semionov |

Eurydike: Monika Fotescu-Uta |

Aristeus: Gal Mazor Mahzari

Ballett Dortmund

Prague Philharmonic

Einführung: 19.15 Uhr

 

Theaterkasse: Tel. 0911/974 24 00 •

Fax 0911/ 974 24 44 •

E-Mail theaterkasse@fuerth.de

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