Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: "Schwarze Augen, Maria"- Eine Performance-Installation von SIGNA - DeutschesSchauSpielHausHamburgUraufführung: "Schwarze Augen, Maria"- Eine Performance-Installation von...Uraufführung: "Schwarze...

Uraufführung: "Schwarze Augen, Maria"- Eine Performance-Installation von SIGNA - DeutschesSchauSpielHausHamburg

Premiere Sa, 16/11/2013 / 14.00 Uhr, Ehem. Elise-Averdieck-Schule, Wartenau 16

Sa, 16/11/2013/ 18.30 Uhr, Ehem. Elise-Averdieck-Schule, Wartenau 16. -----

 

In der ehemaligen Elise-Averdieck-Schule von Hamburg wurden vor ungefähr zehn Jahren einige seltsame Familien einquartiert. Ihre Kinder lassen merkwürdige geistige und körperliche Defekte erkennen, verfügen jedoch auch über außergewöhnliche Fähigkeiten und penetrante schwarze Augen.

Ein Arzt scheint einem besonderen Syndrom auf die Spur gekommen zu sein. Er hat damals die Familien für das „betreute Wohnen“ gesammelt und erforscht seitdem mithilfe von Krankenschwestern das Phänomen. Ein Verkehrsunfall vor ungefähr 20 Jahren in Altenwerder in der Nähe eines Truckertreffs scheint das auslösende Ereignis gewesen zu sein: Alle diese Mütter waren direkt oder indirekt in den Unfall verwickelt. Jetzt, nach ihrem zwanzigsten Geburtstag, wollen die Söhne und Töchter nach außen treten. Die Familien durchbrechen ihre Isolation und laden sich Gäste zu einem Tag der offenen Tür ins »Haus Lebensbaum« ein.

 

Die Arbeiten des dänisch-österreichischen Künstlerduos SIGNA zählen zu den ungewöhnlichsten Projekten der europäischen Theaterszene. In ihren Performance-Installationen konfrontieren sie Zuschauer und Darsteller miteinander in perfekt simulierten Welten. Als „verstörendes Erlebnis“, „einzigartiges Theaterexperiment“ und „magisch anziehend und beklemmend zugleich“ werden ihre Arbeiten wahrgenommen. In Hamburg arbeiten sie zum ersten Mal.

 

Es spielen: Franz-Josef Becker, Michael Behrendt, Christian Bo, Özlem Cosen, Mona el Gammal, Judith Fraune, Petra Gantner, Ana Valeria González, Martin Heise, Tom Korn, Johannes Köhler, Arthur Köstler, Signa Köstler, Ilil Land-Boss, Siri Nase, Silvia Petrova, Max Pross, Steven Reinert, Andreas Schneiders, Carolin Seidl, Helga Sieler, Sebastian Sommerfeld, Jenny Steenken, Simon Steinhorst, Mareike Wenzel sowie Julia Bahn, Klara Stoyanova, Eileen Weber

 

Konzept: SIGNA (Signa und Arthur Köstler)

Regie: Signa Köstler mit Sebastian Sommerfeld

Bühne und Kostüme: Signa Köstler mit Mona el Gammal

Mediendesign: Arthur Köstler

Sound Design: Christian Bo

Dramaturgie: Sybille Meier

 

 

Mit dem Erwerb einer Eintrittskarte erhalten Sie zusätzlich eine Einladung. Bitte legen Sie beide am Eingang des Schulgebäudes vor. Das »Haus Lebensbaum« öffnet jeweils um 14 Uhr und um 18.30 Uhr. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte Ihrer Einladung.

 

Spielort:

Mit der U1 oder den Buslinien 25, 35 und 36, bis Haltestelle »Wartenau«. Vom U-Bahnhof bitte der Beschilderung Wandsbeker Chaussee folgen. Von dort in die Wartenau einbiegen. Der Zugang zur ehem. Elise-Averdieck-Schule erfolgt über die Hofeinfahrt, Hagenau 1, einer Querstraße zur Wartenau.

 

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 12 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑