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Uraufführung: "Skin Deep Song" - Eine schwarze Komödie von Noah Haidle, Theater Essen

Premiere: 1. Februar 2013, 19:00 Uhr, Tanzschule Maxstraße. -----

Woden und Mimi sind Schwestern. Sie ziehen ohne Ziel in einer leeren Welt umher, in der ein nicht

näher definierter Krieg tobt. Die beiden vertreiben sich die Zeit mit Witzen, Rollenspielen und Erinnerungen an früher, als ihre Kleider noch sauber und ihre Eltern lebendig waren.

Ihr Vater war ein großer König – oder hat sich zumindest so aufgeführt. Und ihre Mutter sang immer so ein schönes Lied, den „Skin Deep Song“. Den hatte ihr schon ihr Vater vorgesungen. In die Erinnerung der beiden jungen Frauen stolpert der Soldat Hal hinein: ein neuer Spielpartner. Oder ein alter Bekannter? Hal jedenfalls kann sich ziemlich gut an die Schwestern erinnern – und an das große Fest, als noch alles gut war …

 

Noah Haidle entführt die Zuschauer in die surreale Welt zweier Verlassener, die sich auf die Suche nach dem Song ihrer Kindheit begeben und dabei verblüffend hoffnungsvoll in die Leere ihres nachapokalyptischen Daseins schauen.

 

Der 33-jährige amerikanische Dramatiker und Drehbuchautor Noah Haidle ist Absolvent der Princeton

University und der renommierten Juilliard School in New York. Er gewann zahlreiche Preise und war

mit seinen Stücken auf verschiedenen Festivals vertreten. Mit „Mr. Marmalade” präsentierte er sich 2009 erstmalig einem deutschen Theaterpublikum: Am Badischen Staatstheater Karlsruhe inszenierte

Thomas Krupa die Deutschsprachige Erstaufführung. In 2012 wurde sein Drehbuch für die Gangsterkomödie „Stand Up Guys” mit Al Pacino, Alan Arkin und Christopher Walken verfilmt. Noah Haidle lebt in New York.

 

Deutsch von Thomas Krupa

 

Inszenierung: Thomas Krupa;

Bühne: Andreas Jander;

Kostüme: Sabina Moncys;

Musik: Mark Polscher;

Dramaturgie: Carola Hannusch.

 

Es spielen: Floriane Kleinpaß, Silvia Weiskopf, Jörg Malchow, Tom Gerber, Bettina Schmidt, Heiner

Stadelmann.

 

Die Uraufführung „Skin Deep Song“ zeigt das Schauspiel Essen in den Räumlichkeiten einer ehemaligen

Tanzschule in der Maxstraße 54. Die temporäre Spielstätte erreichen Sie vom Hauptbahnhof zu Fuß in rund zehn Minuten. Auch mit Öffentlichen Verkehrsmitteln gelangen Sie problemlos dorthin: mit einem Bus der Linie 166 bis zur Haltestelle „Am Waldthausenpark“ oder mit den U-Bahnen U 11, U 17 und U 18 bis zur Haltestelle „Hirschlandplatz“. Wenn Sie die Hindenburgstraße überquert haben, gehen Sie die Maxstraße entlang bis zur Kreuzung Hoffnungstraße. Autofahrer können ab 18:00 Uhr das Parkhaus am Deutschlandhaus zum Theatertarif von € 3,00 nutzen. Rund um die ehemalige Tanzschule finden Sie abends auch kostenfreie Parkplätze.

 

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