Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: „Söhne des Äthers", ein Höllentrip ans Ende der Musik von und mit Clemens Sienknecht, Schauspiel KölnUraufführung: „Söhne des Äthers", ein Höllentrip ans Ende der Musik von und...Uraufführung: „Söhne des...

Uraufführung: „Söhne des Äthers", ein Höllentrip ans Ende der Musik von und mit Clemens Sienknecht, Schauspiel Köln

Premiere 30. Oktober 2010 um 20.00 Uhr in der Schlosserei

 

Der Weltraum ist rau. Rau wie die wildesten, sturmgepeitschten Gewässer, voller Gefahren, die nur die sensitivsten, die schnellsten, die wagemutigsten Männer bestehen. Männer wie Kapitän Günther.

Von ihm geht die Sage, er sei in der Lage, sich allein mit den Muskeln seines linken Auges durch die kosmischen Gewalten des Weltraums zu tasten.

 

Go-Kapitän auf der Wu-Feinstein, dem besten Schiff seiner Klasse, ist der Schotte Magno Taliano. Ihm zur Seite stehen seine Frau Dolores Oh, die es ablehnt, sich der normalen Verjüngung zu unterziehen und Magnos Nichte Dita vom Großen Südhaus, die nach modernem Brauch statt eines Familiennamens einen Ortsnamen führt, und die ohne ihren Onkel verlorener wäre als in den schwärzesten interstellaren Strudeln des Nichts.

 

Am Parlophon Prof. Frederic Léger, ein Lichtstecher von Welt.

 

Die Crew der Wu-Feinstein schwebt seit Jahrhunderten in Halbtrance über die parfümierten Rasenflächen der Sphären mit einer einzigen Mission: Die gnadenlose Jagd nach den Offenbarungen des galaktischen Ur-Sounds.

 

Clemens Sienknecht, 1964 in Hamburg geboren, abgebrochenes Sport- und Musikstudium. Diverse Versuche, mit überschätzten Bands im norddeutschen Raum reich und berühmt zu werden. Aus der Gala-Kapelle von Vicky Leandros rausgeflogen. Daraufhin Engagements als Klavierspieler an Theatern von Kiel bis Zürich. Seit 1993 kontinuierliche Zusammenarbeit mit Christoph Marthaler. Eigene Abende in Köln, Hannover, Basel und Zürich. Seine erste Inszenierung am Schauspiel Köln »Radio Ro«, entstanden in der Spielzeit 2007/08, ist noch immer in unserem Programm.

 

Es spielen: Yorck Dippe, Therese Dürrenberger, Jennifer Frank, Friedrich Paravicini, Clemens Sienknecht, Michael Wittenborn

 

Regie Clemens Sienknecht,

Künstlerische Mitarbeit: Barbara Bürk,

Bühne: Thomas Dreißigacker

 

Weitere Vorstellungen am 31. Oktober und im November

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 10 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Liebe in Zeiten des Krieges

In Großbritannien findet ein Bürgerkrieg statt: die Puritaner unter Oliver Cromwell kämpfen gegen die katholischen Royalisten. Das private Glück ist in Gefahr.  

Von: Dagmar Kurtz

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑