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Uraufführung: "Tranz-/-flexion" - multimediale performative (Tanz)-Installation von DIN 13 tanzcompany in BerlinUraufführung: "Tranz-/-flexion" - multimediale performative...Uraufführung:...

Uraufführung: "Tranz-/-flexion" - multimediale performative (Tanz)-Installation von DIN 13 tanzcompany in Berlin

Mi.,16./Do., 17./Fr., 18./Sa., 19./So., 20. April 2014, je 21:00 Uhr - St.-Johannes-Evangelist-Kirche, Auguststrasse 90, 10117 Berlin (Mitte). -----

DIN A 13 tanzcompany ist international eines der wenigen Tanzensembles, deren Mitglieder sich aus Tänzern und Tänzerinnen mit unterschiedlichen Körperlichkeiten zusammensetzt. Durch die kontinuierliche künstlerische und konzeptuelle Entwicklung ihrer Produktionen gehört DIN A 13 zu einem der führenden mixed-abled Tanzensembles.

Tranz-/-flexion - multimediale performative (Tanz)-Installation

Abschluss des dreiteiligen Performance-Projektes „UMBRUCH“

 

Alle politischen, kulturellen, religiösen, wirtschaftlichen Umbrüche haben neben den „großen“ allgemeinen auch immer persönliche Auswirkungen, die in jedem Kulturkreis unterschiedlich aufgenommen und verarbeitet werden. „Umbruch“ konzentriert sich nicht auf die große allgemeine Umwälzung, in dem sich das jeweilige Land befand oder befindet, sondern geht gezielt auf die Frage ein, was es für den einzelnen Menschen bedeutet, wenn Strukturen, Gegebenheiten, körperliche

Versehrtheit sich verändern, auflösen, zerbreche. Wenn stattdessen Gewalt, Korruption, religiöser Fanatismus, körperliche wie seelische Kriegswunden das alltägliche Leben bestimmen.....

 

Seit 2011 entstanden unter der künstlerischen Leitung von Gerda König – jeweils in Kooperation mit lokalen mixed-abled-Tanzkompanien, Komponisten und Videokünstlern – zur Thematik „Umbruch“ drei Produktionen in Sri Lanka, Venezuela und Israel.

 

Tranz-/-flexion ist der Abschluss dieser 3-jährigen Arbeitsphase. Tranz-/-flexion verwebt die Fülle und Vielfalt der drei Produktionen in einer begehbaren Tanz-Sound-Video-Installation, die den normalen Bühnenraum aufhebt. 17 Tänzer mit unterschiedlichen Körperlichkeiten aus verschiedensten Weltgegenden laden das Publikum ein, sich – wortwörtlich – mitten in die Umbruchsituationen hinein zu begeben. Der Zuschauer wird Beteiligter – er wird zur Projektionsfläche, er erfühlt und begreift das

Bühnenbild als begehbaren Teppich, als Projektions- und Reflektionsfläche. Die Collagen werden zu einer Bilderflut und parallele Inszenierungen zeigen Kontraste aber auch Analogien der Thematik auf.

 

Choreografie: Gerda König

Choreografische Mitarbeit: Gitta Roser und Marc Stuhlmann

Video und Videooperator: Jürgen Salzmann

 

TänzerInnen: Lior Amihai, Pedro Alcalá, José Conde, Julio Loaiza, Nadeeka Mahamarakkalagge, Venuri Perera, Saman Pushpa Prathapasinghe, Suranga Rathnayaka, Mahesh Umagiliya, Thusitha Wimalasooriya, Fabiola Zérega, und weitere

 

Videokünstler der Installation: Vishnu Vasu, León Grauer, Daniel Landau, Jürgen Salzmann

Musik: Harsha Makalande, Xavier Losada, Nimrod Gorovich

Kostüme: Nikita Deana, Juan Carlos Vivas , Rozi Canan

Produktionsleitung: Gustavo Fijalkow

Kommunikation: Berlin: k3berlin / Köln: mechtild tellmann kulturmanagement

Basierend auf dem Konzept UMBRUCH von Gerda König und Gustavo Fijalkow

 

Köln-Premiere im Rahmen des Sommerblut-Festivals 2014

Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln, Foyer

Fr., 02. / Sa., 03. Mai 2014, je 22:00 Uhr

 

UMBRUCH-TRILOGIE

13.05., Umbruch 1: changeABLE cohesion (Deutschland/Sri Lanka)

14.05., Umbruch 2: CONtraSENTIDO (Deutschland/Venezuela)

15.05., Umbruch 3: HOMEZONE (Deutschland/Israel)

Alte Feuerwache Köln, Melchiorstr. 3 - 50670 Köln, je 20:00 Uhr

 

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