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William Shakespeares „Macbeth“ im Staatstheater Wiesbaden

Premiere: Freitag, 17. September 2010, 19.30 Uhr, Großes Haus

 

„Fair is foul und foul is fair.“ Die Worte der drei Hexen in „Macbeth“ künden davon, dass das Wertesystem in Unordnung geraten sind. Sie haben Macbeth den gesellschaftlichen Aufstieg prophezeit:

Macbeth soll zum Than von Cawdor und König ernannt werden. Als die Ernen-nung zum Than tatsächlich stattfindet, macht sich Lady Macbeth zum Werkzeug der restli-chen Weissagung und treibt entschlossen voran, wozu sie ihren Mann für zu weich hält: den Mord an König Duncan. Nach diesem und weiteren Morden wird Macbeth wird zum Getrie-benen: Die Macht zu erhalten und die Stimmen, die ihn des Mordes beschuldigen, zum Schweigen zu bringen, erfordert stets neue Gewalt, deren Folgen sowohl für ihn als auch seine Umgebung fatal sind.

 

David Mouchtar-Samorai inszeniert im Großen Haus den Shakespeare-Klassiker nach der poetischen, aber zugleich sehr klaren und gestischen Übersetzung von Dorothea Tieck, eine der subtilsten, genauesten dramatischen Studien über die Folgen und den Preis des Wahns nach Macht.

 

Inszenierung David Mouchtar-Samorai | Musik Ernst August Klötzke | Bühne Christoph Rasche | Kostüme Urte Eicker

 

Mit Michael Günther | Verena Güntner | Franz Nagler | Uwe Kraus | Rainer Kühn | Florian Thunemann | Michael Birnbaum

 

Weitere Vorstellung: Do. 30.9. | Fr., 8.10. | Fr. 15.10.2010

jeweils um 19.30 Uhr im Großen Haus

 

 

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