Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Woyzeck nach Georg Büchner, SCHAUSPIEL STUTTGART Woyzeck nach Georg Büchner, SCHAUSPIEL STUTTGART Woyzeck nach Georg...

Woyzeck nach Georg Büchner, SCHAUSPIEL STUTTGART

Premiere: Sonntag, 3. Mai 2009, 20.00 Uhr, Kammertheater

 

Der neue, vierte "Woyzeck" ist im Kammertheater zu sehen - nicht als ein "reines" Bühnenstück, sondern in einer Kombination aus Film- und Bühnengeschehen.

Büchners fragmentarisches Stück um einen Mord aus enttäuschter Liebe und sozialer Not wird zeitgleich in zwei Welten erzählt. Franz Woyzeck arbeitet "rund um die Uhr" für Frau und Kind, aber beide entgleiten ihm. Statt mehr Lohn erhält er nur mehr Arbeit. Er bemüht sich, mehr Geld für ein gemeinsames Leben mit Marie zusammen zu tragen, hat dadurch aber kaum noch Zeit für sie. Wie soll es weitergehen? Ein Leben ohne zu arbeiten oder arbeiten ohne zu Leben? Franz und Marie wollen sich zwischen diesen Mühlrädern nicht zerreiben lassen. Aber "das Leben ist kein Wunschkonzert" - und jeder muss seine eigene Melodie finden ...

 

Eine Kooperation mit der Filmakademie Baden-Württemberg

 

Regie: Michael Baumann (Film) und Eike Hannemann (Theater),

Bühne und Kostüme: Matthias Koch,

Dramaturgie: Frederik Zeugke,

Produktionsleitung: Thomas Siegle, Kamera: Leonhardt Lehmann

 

Mit: Peter Loth (Hauptmann), Rainer Philippi (Doktor), Sebastian Röhrle (Andres Tambour), Nadja Stübiger (Marie), Bijan Zamani (Woyzeck)

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 6 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑