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"69" von Igor Bauersima - theater … und so fort München

Premiere: 29. Februar 2012, 20:00 Uhr. -----

 

Im Winter 2002 wurde in Deutschland eine Person verhaftet, die einen Liebhaber auf dessen Wunsch hin gegessen hatte. Das Essen eines Menschen ist in Deutschland zwar nicht verboten, aber Liebe darf trotzdem nur bedingt durch den Magen gehen:

Laut § 216 des Strafgesetzbuches wird Tötung auf Verlangen in Deutschland mit sechs Monaten bis fünf Jahren Haft bestraft.

 

Igor Bauersima's "69" ist ein neues Stück abgründiger Doppelbödigkeit und provokativer Befragung gesellschaftlicher Tabus. Erzählt wird die Annäherung eines auf den ersten Blick unwahrscheinlichen Paares, ein barockes Vexierspiel entlang der Grenzen unserer Freiheit.

 

Entworfen in einer palindromischen Form (das Stück kann in drei Varianten gespielt werden: 69 - Das Gute, 69 - Das Schlechte und 69 - Das Gericht), entfaltet sich zwischen einer jungen Frau und einem Mann mittleren Alters eine traumartig verspielte Liebesgeschichte, die in jedem Augenblick zwischen intelligenter Verführung, blankem Entsetzen und Film-Noir oszilliert.

 

Nach dem Erfolg von 'Norway.Today' inszeniert Heiko Dietz mit '69' zum zweiten Mal ein Stück von Igor Bauersima.

 

mit Graciette Justo & Guido Drell

 

Regie: Heiko Dietz

Assitenz: Luis Mejia Lopez

Raum: Heinz Konrad

Dramaturgie: Henri Le Kat

 

Eine Produktion von TheaterRaum München

 

 

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