Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
«Am Strand der weiten Welt» als deutschsprachige Erstaufführung in Zürich«Am Strand der weiten Welt» als deutschsprachige Erstaufführung in Zürich«Am Strand der weiten...

«Am Strand der weiten Welt» als deutschsprachige Erstaufführung in Zürich

Premiere am Donnerstag, 9. März, 20 Uhr, Pfauen, Schauspielhaus Zürich.

Karin Beier inszeniert als deutschsprachige Erstaufführung eine Familiengeschichte des englischen Dramatikers Simon Stephens. Das Stück hat eben den Londoner «Laurence Olivier Award» 2006 gewonnen.

 

«Am Strand er weiten Welt» erstreckt sich über ein Jahr im Leben der Holmes, einer Drei-Generationen-Familie im Vorort Stockport bei Manchester. Die beiden Söhne sind herangewachsen, und der ältere verlässt das Haus. Die Eltern sind kaum vierzig und noch viel zu jung, um ihn ziehen zu lassen – und um sich wieder allein zu zweit gegenüber zu stehen. Die Grosseltern sind alt geworden, aber nicht zu alt, und die brennenden Fragen der Existenz haben sich noch immer nicht relativiert, geschweige denn gelöst. Die Antworten sind bloss aufgeschoben zugunsten eines durchaus sinnvollen Alltags, dessen Protagonisten in einer mittelständischen Harmonie so dahinleben, bis Christopher, das jüngste Familienmitglied, bei einem Unfall stirbt. Dieser plötzliche Tod versetzt den Holmes einen zentrifugalen Stoss. Ob die Familie daran auseinander brechen wird, davon handelt Simon Stephens' neues Stück, das im Schauspielhaus zum ersten Mal auf deutsch aufgeführt wird.

 

Simon Stephens gehört zu den erfolgreichsten englischen Dramatikern der jüngeren Generation. «Am Strand er weiten Welt» wurde in London eben mit der wichtigsten hiesigen Auszeichnung gewürdigt, dem «Laurence Olivier Award» für das beste neue Stück. Die Zürcher Besetzung um Nina Petri (Alice) und Tilo Nest (Peter) spielt dieses Stück als deutschsprachige Erstaufführung.

 

Karin Beier (Regie) ist die designierte neue Kölner Schauspieldirektorin (ab Spielzeit 2007/08). Im Schauspielhaus Zürich hat sie sich mit der erfolgreichen Inszenierung von «das mass der dinge» (von Neil LaBute) in dieser Spielzeit schon einmal vorgestellt.

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Liebe in Zeiten des Krieges

In Großbritannien findet ein Bürgerkrieg statt: die Puritaner unter Oliver Cromwell kämpfen gegen die katholischen Royalisten. Das private Glück ist in Gefahr.  

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑