Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Antigone", Tragödie von Sophokles, Landestheater Niederbayern"Antigone", Tragödie von Sophokles, Landestheater Niederbayern"Antigone", Tragödie von...

"Antigone", Tragödie von Sophokles, Landestheater Niederbayern

Premiere am 3. November 2017 um 19.30 Uhr im Landshuter Theaterzelt. -----

Die beiden Brüder Eteokles und Polyneikes haben sich im Kampf um Theben gegenseitig getötet. Während Eteokles als Verteidiger der Stadt mit dem üblichen Ritual bestattet wird, soll Polyneikes als Angreifer jenes nicht zuteilwerden – so hat es Kreon, der neue Herrscher, beschlossen. Doch Antigone, Schwester der beiden gefallenen Brüder, will auch dem geächteten Polyneikes die letzte Ehre erweisen.

Sie widersetzt sich Kreons Verbot und setzt damit ihr eigenes Leben aufs Spiel. Denn Kreon kennt als autokratischer Herrscher kein Erbarmen und stürzt unwissentlich seine ganze Familie mit ins Unglück.

 

Leider erleben wir es täglich – immer wieder neue Meldungen über Journalisten, die in Haft landen, politisch Andersdenkende, die fliehen müssen, Widerstandskämpfer, deren Leben bedroht wird. Der Kampf zwischen politischer Macht und persönlicher Überzeugung ist fast so alt wie die Menschheit selbst. Denn immer, wenn sich ein Mensch über andere erhebt, wird es welche geben, die bereit sind, ihr Leben für ihre Religion, ihre Freiheit oder ihre Überzeugung zu opfern. Exemplarisch führte diesen zeitlosen Kampf bereits vor fast 2500 Jahren der griechische Dichter Sophokles in seiner Tragödie „Antigone“ aus.

 

Sophokles‘ „Antigone“ (442 v. Chr.) ist neben „König Ödipus“ die wichtigste und bekannteste Tragödie aus der griechischen Antike. Mit Kreon und Antigone stehen sich zwei gleichberechtigte Ansprüche diametral gegenüber: das staatliche Gesetz und das moralische Gebot. Regisseur Oliver Karbus geht in seiner Inszenierung der Aktualität des Stoffes auf den Grund. Er sieht in Kreon den Typ eines modernen autokratischen Herrschers. Antigone steht dagegen für den Widerstand. Völlig allein streitet sie für ihr Recht einen ausweglosen Kampf.

 

Regie Oliver Heinz Karbus

Bühne Markus Falkensteiner

Kostüme Iris Jedamski

Musik Peter WesenAuer

 

Mit

Kreon Joachim Vollrath

Eurydike / Ismene Mona Fischer

Haimon / Bote Julian Niedermeier

Antigone / Knabe Ella Schulz

Teiresias / Chor Ursula Erb

Wächter / Chor David Moorbach

Chorführer / Chor Olaf Schürmann

Chor Alexander Nadler

 

PREMIEREN Landshut 03.11.17 Passau 11.11.17 Straubing 06.02.18

 

Landshut

04.11.2017 - 19:30 Uhr

17.11.2017 - 19:30 Uhr

10.12.2017 - 16:00 Uhr

05.01.2018 - 19:30 Uhr

14.01.2018 - 16:00 Uhr

02.02.2018 - 19:30 Uhr

03.02.2018 - 19:30 Uhr

13.04.2018 - 19:30 Uhr

 

Passau

11.11.2017 - 18:45 Uhr

11.11.2017 - 19:30 Uhr

12.11.2017 - 18:00 Uhr

15.12.2017 - 19:30 Uhr

16.12.2017 - 19:30 Uhr

11.02.2018 - 16:00 Uhr

13.03.2018 - 19:00 Uhr

27.04.2018 - 19:30 Uhr

11.05.2018 - 19:30 Uhr

 

Straubing

06.02.2018 - 19:30 Uhr

06.02.2018 - 18:45 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 12 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑