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"Antigone" von Sophokles - Residenztheater München

Premiere Sa 10. Dez 16, 19:30 Uhr. -----

Der Bürgerkrieg, der ein Bruderkrieg war, ist vorüber. Nachdem sich Eteokles und Polyneikes, die Söhne des Ödipus, im Kampf um die Macht gegenseitig erschlagen haben, hat Kreon den Thron besetzt. Das Zwei­deutige der Geschichte ist dem neuen Macht­haber unheimlich.

Copyright: Sophokles

Um sich Geltung zu verschaffen, erlässt er ein Gesetz, demzufolge der eine Bruder bestattet werden soll, der andere nicht. Kreons politisches Schicksal hängt fortan an der Geltung dieses Gesetzes. Antigone fordert diese heraus, in­dem sie den verfemten Bruder zweimal bestattet.

 

Da sie ihren Tod im Namen einer höheren Ordnung von vornherein in Kauf nimmt, sind Kreons Gesetze und Sanktionen machtlos gegen sie. Die Frage da­nach, wann und unter welchen Umständen Gesetze Gültigkeit beanspruchen können, stellt Antigone radikal. Es ist die Frage nach Freiheit und Gebun­denheit. Die Ordnung, die Kreon mit allen Mitteln erhalten wollte, wird Antigones Tod nicht überleben: "Lass keinen neuen Morgen leuchten!", sagt der Herrscher am Ende von Hans Neuenfels‘ Neufassung der Übersetzung von Ernst Buschor. Weil er sich keinen vorstellen kann.

 

Hans Neuenfels, dessen Arbeitsbiographie seit langem von einer intensiven Beschäftigung mit der griechischen Klassik geprägt ist, kehrt mit dieser Inszenierung nach sechzehn Jahren ans Residenz­theater zurück.

 

Regie Hans Neuenfels

Bühne Katrin Connan

Kostüme Michaela Barth

Komposition Arno Waschk

Licht Stefan Bolliger

Dramaturgie Sebastian Huber

 

mit

Valery Tscheplanowa Antigone

Anna Graenzer Ismene

Elisabeth Trissenaar Frau aus Theben

Norman Hacker Kreon

Jörg Lichtenstein Wächter

Christian Erdt Haimon

Michele Cuciuffo Teiresias

Thomas Huber Bote

 

Mi 14. Dez 16, 19:30 Uhr

 

Mi 21. Dez 16, 20:00 Uhr

 

Di 03. Jan 17, 20:00 Uhr

 

Mi 11. Jan 17, 20:00 Uhr

 

Di 24. Jan 17, 20:00 Uhr

 

 

 

 

 

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