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Arnold Schönberg / Francis Poulenc: "Pierrot lunaire" / "La voix humaine" - Staatsoper Hamburg

Premiere So 11.10.2020, 18.00 Uhr | Großes Haus

Arnold Schönberg vertonte 1912 in freier Atonalität „Dreimal sieben Gedichte“ des Belgiers Albert Giraud. Sein Zyklus Pierrot Lunaire: Rondels Bergamasques (1884) ist reinster französischer Symbolismus und spürt den naiven Sehnsüchten und bösen Nachtmahren des mondsüchtigen Pierrots nach.

 

Schönberg komponierte ein Melodram, dessen Regeln der Deklamation, des Nicht-mehr-Sprechens, aber Noch-nicht-Singens er sehr genau beschrieb. Die Zustände der fiktiven Figur Pierrot werden von mehreren Sängerinnen variiert und dadurch neu angeordnet. Dem Programmatisch-Artifizellen von Giraud und Schönberg wird der Realismus des Ausdrucks von La voix humaine entgegengestellt, einer Oper für Sopran und Orchester von Francis Poulenc.

Regie und Animation von Pierrot lunaire liegt bei Luis August Krawen, die Szenische Einrichtung von La voix humaine bei Opernintendant Georges Delnon.

Pierrot lunaire:
Regie und Animation: Luis August Krawen
Kostüme: Marie-Thérèse Jossen
Dramaturgie: Johannes Blum

La voix humaine:
Szenische Einrichtung: Georges Delnon
Kostüme: Marie-Thérèse Jossen
Dramaturgie: Johannes Blum

 

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