Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Barbara Wachendorff für Deutschen Theaterpreis nominiertBarbara Wachendorff für Deutschen Theaterpreis nominiertBarbara Wachendorff für...

Barbara Wachendorff für Deutschen Theaterpreis nominiert

Die Arbeit des Schlosstheaters Moers erfährt erneut bundesweite Anerkennung: Barbara Wachendorff gehört zu den drei nominierten Regisseuren, die für den Deutschen Theaterpreis 2006 in der Kategorie „Beste Regie“ ausgewählt wurden.

Sie inszenierte im Rahmen der Demenz-Kampagne „Erinnern – Vergessen“ den eindringlichen Theaterabend „Ich muss gucken, ob ich da bin“ (wir berichteten darüber im Theaterkompass) . Mit der Nominierung befindet sie sich in prominenter Gesellschaft. Weitere Kandidaten sind Jürgen Gosch für seinen hoch gelobten „Macbeth“ am Düsseldorfer Schauspielhaus sowie Volker Lösch für seine viel diskutierte Aufführung von „Die Weber“ am

Staatsschauspiel Dresden.

 

Barbara Wachendorff wurde von der Jury, bestehend aus Mitgliedern des künstlerischen Ausschusses im Deutschen Bühnenverein und externen Beratern, aus über 500 eingereichten Vorschlägen in acht Kategorien ausgewählt.

 

Nach der Nominierung haben die Mitglieder der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste nun die Aufgabe, einen der drei Künstler als Preisträger zu benennen. Wie bei der Verleihung des „Oscars“ erfolgt die Bekanntgabe des Preisträgers am Abend der Auszeichnung. Neben den Moerser Theatermachern werden viele Besucher, die die Arbeit von Barbara Wachendorff gesehen haben, ihr bis dahin kräftig die Dau-men drücken. Der Preis – „Der Faust“ genannt – wird am 24. November im Essener Aalto Theater erstmalig vergeben. Im November soll das Stück erneut in der Tennishalle am Solimare zu sehen sein.

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑