Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Betulia liberata" von Wolfgang Amadeus Mozart / Potsdamer Winteroper 2014"Betulia liberata" von Wolfgang Amadeus Mozart / Potsdamer Winteroper 2014"Betulia liberata" von...

"Betulia liberata" von Wolfgang Amadeus Mozart / Potsdamer Winteroper 2014

Premiere 28. November 2014, 19 Uhr, Spielort Friedenskirche Potsdam-Sanssouci. -----

Die Geschichte von der Befreiung der belagerten Stadt Betulia basiert auf dem Buch Judith in den Apokryphen zum Alten Testament. Berichtet wird von der schönen Witwe Judith, die sich in Begleitung ihrer Magd ins feindliche Lager begibt, vom gefürchteten Feldherrn Holofernes zum Festmahl geladen wird und diesem, nachdem er berauscht eingeschlafen ist, den Kopf abschlägt.

Sie bringt die Trophäe nach Betulia, die Feinde fliehen, und die Stadt ist befreit. Bereits die Ouvertüre intoniert das Elend der israelitischen Einwohner. Holofernes will sie zwingen, ihrem Glauben abzuschwören. Unter ihnen droht Aufruhr: Viele wollen nicht länger leiden, sondern sich dem Feind ergeben. Sie haben ihren Glauben an eine Rettung durch Gott verloren. Das dramatische Geschehen um Judiths wagemutige Tat wird indirekt vermittelt. Es unterstützt die entscheidende Wendung im Religionsstreit zwischen dem Stadtoberhaupt Ozia und dem heidnischen Ammoniterfürsten Achior. Judiths Gegenspielerin Amital, der Chor und die Kommandanten Cabri und Carmi verkörpern die Stimmungen der Bevolkerung – ihre Hoffnungen und Zweifel, Gebete und Lobgesänge.

 

Mozart komponierte sein einziges Oratorium 1771 in Salzburg im Alter von 15 Jahren. Eine Aufführung des Werkes zu Mozarts Lebzeiten ist nicht belegt.

 

Szenisches Oratorium in italienischer Sprache von Pietro Metastasio

 

Musikal. Leitung

› Antonello Manacorda

Regie

› Jakob Peters-Messer

Bühne u. Kostüme

› Markus Meyer

Chöre

› Ud Joffe

 

Mit Anicio Zorzi Giustiniani (Ozia, Fürst von Betulien), Bettina Ranch (Giuditta, Witwe Manasses), Robin Johannsen (Amital, edle Israelitin), István Kovács (Achior, Fürst der Ammoniter), Marie Smolka (Cabri, Anführer des Volkes), Silvia Hauer (Carmi, Anführer des Volkes), Michael Ihnow (Tänzer/Sprecher) sowie dem Chor der Potsdamer Winteroper und der Kammerakademie Potsdam

 

Koproduktion mit der Kammerakademie Potsdam. Mit freundlicher Unterstützung der Evangelischen Friedenskirchengemeinde und der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.

 

28. November ’14 › 19 Uhr

29. November ’14 › 19 Uhr

05. Dezember ’14 › 19 Uhr

06. Dezember ’14 › 19 Uhr

 

Theaterkasse:

Telefon: 0331 - 98 11 8

E-Mail: kasse@hansottotheater.de

Montag – Freitag 10 bis 18 Uhr

Samstag 10 bis 14 Uhr

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 10 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑