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Bühnen Krefeld und Mönchengladbach: "Lenz" nach der Erzählung von Georg Büchner mit Liedern von Franz Schubert im

Premiere 18. November 2010, 20 Uhr, Theater Krefeld, Glasfoyer

 

Werther. Lenz. Kurt Cobain. Die Reihe der an ihren Idealen und an der Gesellschaft verzweifelnden Künstler und Kunstfiguren reicht bis ins Heute.

 

Wie mit Büchners bahnbrechender Erzählung die moderne Prosa entsteht, so beginnt mit dem Dichter Jakob Michael Reinhold Lenz die zuweilen verzweifelte Suche des modernen Individuums nach seinem Platz in der Welt. In Lenz greift Büchner eine biografisch verbürgte Krise im Leben des Dichterkollegen auf und schildert wie der völlig erschöpfte und an sich selbst zweifelnde junge Mann Zuflucht beim Pfarrer Oberlin sucht, nachdem sein letzter Versuch, Halt in der Welt zu finden, soeben restlos gescheitert ist. Goethe hat ihn aus Weimar ausweisen lassen, die Freundschaft zu ihm ist unrettbar zerbrochen.

 

In der Dramatisierung des Stoffes stellt Regisseur Frank Hänig dem scheiternden Lenz den über alle Maßen erfolgreichen Goethe gegenüber und verdichtet ihre dialektische Beziehung durch das Auftreten einer Frau, in die beide Dichter zu Lebzeiten verliebt waren: Friederike Brion, die Pfarrerstochter aus Sesenheim …

 

Inszenierung, Bühne und Kostüme: Frank Hänig

Musikalische Leitung: Michael Preiser

Dramaturgie: Martin Vöhringer

 

Mit: Felicitas Breest; Felix Banholzer, Daniel Minetti

Klavier: Michael Preiser

 

Aufführungstermine: 23., 30. November, 7., 12. Dezember 2010, 18. Januar,

8., 18. Februar 2011

 

 

 

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