Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Carmen, natürlich!" - Kammeroper Frankfurt"Carmen, natürlich!" - Kammeroper Frankfurt"Carmen, natürlich!" - ...

"Carmen, natürlich!" - Kammeroper Frankfurt

Premiere: Do. 6. März 2014, 20.00 Uhr, Cantate-Saal, Fliegende Volksbühne Frankfurt, Großer Hirschgraben 21. -----

 

Musiktheater über den Mythos Carmen, Musik und Texte von Bizet, Hollaender, Weill, Kreisler, Stolz, Nievo, Boccaccio, Baudelaire u. a.

 

„Lass mich einmal Deine Carmen sein“ seufzte schon ein Chanson von Friedrich Holländer. Warum nur einmal? In „Carmen natürlich“ der Kammeroper Frankfurt entfachen vier oder fünf verschiedene Carmen ihr Feuer, egal ob Hippiefrau, Nymphomanin oder eine, die Lust und Liebe eher sportiv nimmt. Sie alle wollen Carmen sein und sind und singen doch jede etwas völlig anderes. Es wird geschmachtet, gezickt und der Mann genussvoll vernichtet in Chansons, Liedern und Arien von Schumann, Bizet, Kreisler und anderen. Auch der Carmenverehrer Friedrich Nietzsche schaut im Cantate - Saal der Fliegenden Volksbühne vorbei. Die Idee zu diesem ungewöhnlichen Carmen-Gipfeltreffen kam, als im letzten Sommer 30 Sängerinnen für die Rolle der Carmen vorsangen. Jede schien die Carmen mit ihrer eigenen Geschichte zu verbinden. Nach der triumphalen Bizet-Oper im Palmengarten kann man jetzt im intimeren Rahmen Carmen näher kommen als je zuvor. Ein Abend voller Musik und weiblichen Carmen-Phantasien: erotisch, ironisch und etwas böse.

 

Leitung: Rosenberg, Pudenz, Berghoff, Vilagrasa, Keller, Bresgen, Jürgens u. a.

 

Mitwirkende: El Sigai, Kalnina, Fischer, Orelly, Rosenberg u. a.

 

Weitere Aufführungen: Fr. 7., Sa. 8., jeweils 20.00 Uhr

So. 9. März Beginn 17 Uhr

 

Do. 3., Fr. 4., Sa. 5. jeweils 20.00 Uhr

So. 6. April 2014 Beginn 17 Uhr

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑