Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Das Geheimnis des Edwin Drood", Musical von Rupert Holmes, Theater Münster"Das Geheimnis des Edwin Drood", Musical von Rupert Holmes, Theater Münster"Das Geheimnis des Edwin...

"Das Geheimnis des Edwin Drood", Musical von Rupert Holmes, Theater Münster

Premiere: Samstag, 09. Februar 2013, 19.30 Uhr, Großes Haus. -----

„Das Geheimnis des Edwin Drood“ basiert auf dem gleichnamigen unvollendeten Roman von Charles Dickens, einem der ersten Kriminalromane der Literatur, der unaufgelöst blieb, weil der Autor mitten in der Arbeit daran verstarb.

 

Die Antworten auf die entscheidenden Fragen seines Krimis, insbesondere die nach dem mutmaßlichen Mörder des Titelhelden, hatte Dickens mit ins Grab genommen. Genau damit spielt Rupert Holmes brillantes Musical: Eine Theatertruppe stellt in einer music hall den Fall als herrlich überdrehte, ironische und amüsante Show nach, bis zu dem Punkt, an dem der Roman abbricht. Dann wird das Publikum eingeschaltet, das über die entscheidenden Fragen in der Ermittlung abstimmen darf.

 

Edwin Drood ist seit Kindertagen mit der gleichaltrigen Rosa Budd verlobt. Zur Ehefrau wird Rosa aber auch von ihrem zwielichtigen, opiumsüchtigen Gesangslehrer John Jasper begehrt – pikanterweise Edwins Vormund. Kurz vor Weihnachten treffen die indischen Zwillinge Helena und Neville Landless ein, und Neville verliebt sich sofort in Rosa. Im handgreiflichen Streit zwischen ihm und Edwin vermittelt der Hilfskanonikus Reverend Crisparkle, der zu einem Versöhnungstreffen für den bevorstehenden Heiligabend einlädt. Gegen Mitternacht begeben sich Edwin und Neville zum Fluss, um ein heraufziehendes Unwetter zu beobachten. Am nächsten Morgen ist Edwin verschwunden, und Jasper verdächtigt Neville des Mordes ...

 

Das 1986 mit fünf Tony-Awards ausgezeichnete Musical von Rupert Holmes gilt in den USA und in Großbritannien als Kultstück. In Deutschland wurde es bislang nur ein einziges Mal produziert.

 

Erstmals seit mehr als sieben Jahren präsentiert das Theater Münster wieder ein Musical in Zusammenarbeit sämtlicher Kunstsparten, des Musiktheater-, Schauspiel- und Tanztheaterensembles sowie des Sinfonieorchesters Münster.

 

Libretto vom Komponisten

nach dem gleichnamigen Roman-Fragment von Charles Dickens

Deutsche Übersetzung von Markus Weber

 

Musikalische Leitung: Thorsten Schmid-Kapfenburg

Inszenierung: Karl Absenger

Bühnen- und Kostümbild: Karin Fritz

Choreographie: Teresa Rotemberg

Choreinstudierung: Inna Batyuk

Dramaturgie: Jens Ponath

 

Mitwirkende:

Gerhard Mohr (Prinzipal), Axel Herrig (Jasper), Peter Jahreis (Crisparkle), Roberta Valen-tini (Drood), Julia Lißel (Rosa Budd), Johanna Marx (Helena), Dennis Laubenthal (Neville), Aurel Bereuter (Durdles), Tom Ohnerast (Gehilfe), Suzanne McLeod (Prinzessin Puffer), lja Harjes (Bazzard), Lars Hübel (Horace) u.a.

 

Opernchor des Theaters Münster

Ensemble des Tanztheaters Münster

Sinfonieorchester Münster

 

Weitere Vorstellungen im Februar:

Sonntag, 17. Februar, 19.00 Uhr

Freitag, 22. Februar, 19.30 Uhr

Dienstag, 26. Februar, 19.30 Uhr

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 12 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Liebe in Zeiten des Krieges

In Großbritannien findet ein Bürgerkrieg statt: die Puritaner unter Oliver Cromwell kämpfen gegen die katholischen Royalisten. Das private Glück ist in Gefahr.  

Von: Dagmar Kurtz

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑