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"Demokratie" von Michael Frayn, Deutsches Theater Berlin

Premiere 21. September 2012, 19.30 Uhr. -----

Bonn, 1969. Nach 20 Jahren CDU stellen erstmals die Sozialdemokraten den Kanzler der Bundesrepublik Deutschland: Willy Brandt. Der ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin will "mehr Demokratie wagen" und setzt sich für eine andere Ostpolitik ein.

Zugleich aber wird er, der die NS-Jahre im skandinavischen Exil erlebt hat, von konservativer Seite als Sozialist und Vaterlandsverräter attackiert. Fünf Jahre und eine gewonnene Bundestagswahl später tritt Brandt zurück. Günter Guillaume, einer seiner engsten Mitarbeiter, ist als Stasi-Spion aufgeflogen.

 

Der englische Autor Michael Frayn hat aus dem Brandt-Guillaume-Komplex einen dichten, genau recherchierten Theatertext gewoben. Nach ihren theatralen Auseinandersetzungen mit der Engführung von elitärer Ästhetik und sozialistischer Utopie bei Peter Hacks ('Die Sorgen und die Macht') und dem heroischen, asozialen Individuum bei Ayn Rand ('Capitalista, Baby!') nähern sich Tom Kühnel und Jürgen Kuttner nun jenen Jahren, in denen die westdeutsche Demokratie in die Moderne eintrat. Und der Osten dabei aufmerksam zusah.

 

Regie Tom Kühnel, Jürgen Kuttner

Bühne Jo Schramm

Kostüme Daniela Selig

Musik Markus Hübner

Video Jo Schramm

Dramaturgie Claus Caesar

 

Mit Felix Goeser, Daniel Hoevels, Michael Schweighöfer, Helmut Mooshammer, Jürgen Kuttner, Bernd Stempel, Andreas Döhler, Markwart Müller-Elmau, Matthias Neukirch

 

Termine

 

22. September 2012, 19.30 Uhr,

25. September 2012, 19.30 Uhr,

28. September 2012, 19.30 Uhr,

06. Oktober 2012, 19.30 Uhr,

12. Oktober 2012, 20.00 Uhr,

25. Oktober 2012, 20.00 Uhr,

 

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