Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
DER BÜRGER ALS EDELMANN von Molière im Schauspielhaus ZürichDER BÜRGER ALS EDELMANN von Molière im Schauspielhaus ZürichDER BÜRGER ALS EDELMANN...

DER BÜRGER ALS EDELMANN von Molière im Schauspielhaus Zürich

Premiere: Donnerstag, 6.2.2014, 20 Uhr, Pfauen. -----

Molières beissende Gesellschaftssatire DER BÜRGER ALS EDELMANN („Le Bourgeois gentilhomme“) wurde am 14. Oktober 1670 mit enormem Erfolg auf Schloss Chambord uraufgeführt. Darin missfällt dem Pariser Handwerker Monsieur Jourdain sein gewöhnliches, bürgerliches Dasein: Weil er sich in die schöne Marquise Dorimène verliebt hat, will er unbedingt adlig werden. Doch das Projekt ist zum Scheitern verurteilt…

Um sich auf dem höfischen Parkett fehlerlos bewegen zu können, stellt Monsieur Jourdain einen Musiklehrer, einen Tanzlehrer sowie einen Philosophen ein. Aber auch seine Tochter Lucile wird in den geplanten gesellschaftlichen Aufstieg hineingezwungen. Seiner Meinung nach trägt sie das Potential zu einer Marquise in sich, weshalb sich die von Lucile erhoffte Hochzeit mit dem gutbürgerlichen Kaufmann Cléonte natürlich verbietet.

 

Am Ende dieser turbulenten, an Konflikten und Verwechslungen reichen Satire sind alle um eine Enttäuschung reicher und sowohl Adel als auch Bürgertum in ihrer Selbstüberschätzung und ihren fehlgeleiteten Idealen blossgestellt.

 

Regisseur Werner Düggelin, geboren 1929 im schwyzerischen Siebnen, war einer der ersten deutschsprachigen Theatermacher, die Stücke von Samuel Beckett, Albert Camus oder Eugène Ionesco inszenierten. Von 1968 bis 1975 war Düggelin Künstlerischer Direktor des Theater Basel, seitdem arbeitet er als freier Regisseur. Am Schauspielhaus Zürich inszenierte er in der Spielzeit 2010/11 Ben Jonsons „Volpone“ (ausgezeichnet mit dem Nestroy-Preis für die beste deutschsprachige Inszenierung), 2011/12 „Das Glas Wasser“ von Eugène Scribe und 2012/13 „Schönes“ von Jon Fosse.

 

DER BÜRGER ALS EDELMANN

von Molière

Regie Werner Düggelin

Bühne Raimund Bauer

Kostüme Francesca Merz

Musikalische Leitung Jürg Kienberger

Licht Markus Keusch

Kampf- und Fechtszenen Klaus Figge

Dramaturgie Andrea Schwieter

 

Mit:

Herr Jourdain Rainer Bock

Frau Jourdain Friederike Wagner

Lucile, ihre Tochter Dagna Litzenberger Vinet

Cléonte, ihr Anbeter Christian Baumbach

Dorimène, Marquise Hilke Altefrohne

Dorante, ihr Anbeter Nicolas Rosat

Nicole, Dienstmädchen bei Jourdain Henrike Johanna Jörissen

Covielle, Cléontes Diener Jan Bluthardt

Musikmeister Jürg Kienberger

Tanzmeister Ludwig Boettger

Philosoph Siggi Schwientek

Schneider Claudius Körber

 

Sänger Florian Glaus, Rea Claudia Kost, Philipp Scherer

Tänzer Andrew Cummings, Julia Sattler, Ivan Blagajecevic, Marie Alexis

 

Weitere Vorstellungen im Pfauen

13./ 18./ 19./ 20./ 22./ 25./ 28. Februar, jeweils 20 Uhr

16. Februar, 15 Uhr

1. März, 20 Uhr

Weitere Vorstellungen sind in Planung.

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 12 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑