Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Burgtheater Wien: "Sechs Tanzstunden in sechs Wochen" von Richard Alfieri Burgtheater Wien: "Sechs Tanzstunden in sechs Wochen" von Richard Alfieri Burgtheater Wien:...

Burgtheater Wien: "Sechs Tanzstunden in sechs Wochen" von Richard Alfieri

Premiere 11. Mai 2019, Kasino, 20.30 Uhr, Kasino

Die beiden Menschen, die einander in Richard Alfieris Stück Sechs Tanzstunden in sechs Wochen begegnen, könnten verschiedener nicht sein: Er, Michael, schwul, Single, ehemals erfolgreich als Tänzer in großen Broadway-Shows, jetzt Tanzlehrer, der älteren Damen in Florida Privatunterricht gibt. Sie, Lily, pensionierte Lehrerin, verwitwet und vereinsamt. Zwischen beiden kracht es schon bei der ersten Begegnung und schnell ist klar, dass sich Lily und Michael – trotz aller Unterschiede – in punkto Scharfzüngigkeit und Schlagfertigkeit in nichts nachstehen.

 

Wie sich die beiden in Tanzschritten von Swing bis Cha Cha Cha, von Tango bis Boogie Woogie, aufeinander zu bewegen, und beginnen, sich gegenseitig zu vertrauen, sich an glückliche Zeiten ebenso erinnern wie sie über ihre Beschädigungen sprechen, davon erzählt diese tragikomische Geschichte, die eigentlich eine Romanze ist, in der sich eines der charmantesten Tanzpaare seit Ginger Rogers und Fred Astaire formiert.

   Regie
       Martina Gredler
    Bühne und Video
       Sophie Lux
    Kostüme
       Lejla Ganic
    Musik und musikalische Leitung
       Andreas Radovan
    Choreographie
       Daniela Mühlbauer
    Licht
       Norbert Gottwald
    Dramaturgie
      Hans Mrak

Mit
    Lily Harrison
    Andrea Eckert
    Michael Minetti
    Markus Meyer
    Musiker:
       Lenny Dickson, Andreas Radovan, Emily Stewart, Alexander Wladigeroff, Konstantin Wladigeroff

Let's dance, let's have a party!
Das Kasino wird ab 22.00 Uhr zum Ballroom!
Sie sind herzlich eingeladen zu den Klängen des Salonorchesters im Kasino das Tanzbein zu schwingen! – Damenwahl und Kotillon, Swing, Tango oder Rock’n’Roll – und in jedem Fall: Alles Walzer! Der Ballroom beginnt ca. 30 Minuten nach der Vorstellung mit einer Stunde Livemusik mit Musikern des Burgtheaters, Andreas Radovan, Emily Stewart, Alexander und Konstantin Wladigeroff.

Ab 23.00 Uhr steht Djane Colette bis Mitternacht am Mischpult. Eine der speziellsten DJanes des Landes mit einem ganz eigenen Sound. Viele der Lieder kennt man, aber hat sie noch nie in diesen Versionen und Arrangements aus diesem und dem letzten Jahrhundert gehört.

Jeder Ballroom trägt ein eigenes Motto

Die nächsten Termine sind am 15. Mai Trans-Balkan-Orient-Express und am 31. Mai Love and Peace and Dance.
Die weiteren Mottos lauten: Am 1. Juni Dance the Savoy (20er Jahre), am 11. Juni Kasino Night Fever (70er Jahre) und am 16. Juni Kasino Royal.

Sie können Let’s dance als Kombikarte mit der Vorstellung Sechs Tanzstunden in sechs Wochen mit 20% Ermäßigung oder einzeln um 10 Euro buchen. Abonnent*innen zahlen nur 5 Euro!

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 12 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑