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DER FREISCHÜTZ - ROMANTISCHE OPER VON CARL MARIA VON WEBER - Tiroler Landestheater Innsbruck

PREMIERE . 26. SEPTEMBER 2020, 19.00, GROSSES HAUS

Wenn man mit Carl Maria von Webers Der Freischütz Waldidylle und Jägerromantik assoziiert, unterliegt man einem lange Zeit verbreiteten Irrglauben. Denn der Komponist selbst äußerte, der Hauptcharakter seiner 1821 uraufgeführten Oper sei düster und die „dunkeln Bilder der Außenwelt unterstützen und verstärken das Dunkel der Tonbilder gar wirksam“. So sind es in erster Linie die abgründigen Seiten, die den regieführenden Intendanten Johannes Reitmeier an diesem Werk faszinieren.

 

Copyright: Birgit Gufler

Im Mittelpunkt steht der Jägerbursche Max, ein typischer Vertreter der Epoche der Romantik. Er ist kein strahlender Held, sondern ein von Selbstzweifeln zerrissener Grübler. Um Agathe, die Tochter des Erbförsters, heiraten zu dürfen, muss er einen Probeschuss erfolgreich absolvieren. Allerdings hat er zuvor als Schütze versagt. Seine Verunsicherung treibt ihn in die Arme des Jägerburschen Kaspar, der sich bösen Mächten verschrieben hat.

Legendär ist die spannende Szene in der Wolfsschlucht, deren geheimnisvolle Atmosphäre Carl Maria von Weber durch seine in genialer Weise eingesetzte sinfonische Behandlung des Orchesters aufbaut. Dort gießen Max und Kaspar sieben Freikugeln. Sechs davon sollen das vom Schützen gewünschte Ziel treffen, eine Kugel jedoch gehört dem Teufel …

Volkstümlich anmutende Melodien stehen in dieser großartigen und richtungsweisenden Komposition den mitreißenden Schilderungen von Natur- und Seelenlandschaften gegenüber. Erstmalig erklingen am Tiroler Landestheater anstelle der Dialoge die von Hector Berlioz für die Pariser Aufführung von 1841 komponierten Rezitative.

MIT REZITATIVEN VON HECTOR BERLIOZ
TEXT VON FRIEDRICH KIND
Deutsche Übersetzung der französischen Rezitativtexte von Bernhard Helmich
und Daniel Klajner . Herausgegeben von Joachim Freyer und Ian Rumbold

MUSIKALISCHE LEITUNG Lukas Beikircher
REGIE Johannes Reitmeier
BÜHNE Thomas Dörfler
KOSTÜME Michael D. Zimmermann
LICHT Ralph Kopp
CHOREINSTUDIERUNG Michel Roberge
DRAMATURGIE Susanne Bieler
REGIEASSISTENZ & ABENDSPIELLEITUNG Cornelia Seizer
MUSIKALISCHE ASSISTENZ Stefan Politzka

STUDIENLEITUNG John Groos
AUSSTATTUNGSASSISTENZ Netty Eiffes
INSPIZIENZ Gábor Tolnai
SOUFFLAGE Erika Gostner
TECHNISCHE LEITUNG Alexander Egger TECHNISCHER PRODUKTIONSASSISTENT
Gerhard Müller BÜHNENMEISTER Gerhard Schwazer TON Lukas Ossinger
LEITERIN DER KOSTÜMWERKSTÄTTEN Tanja Menon
KOSTÜMWERKSTÄTTEN Ines Federspiel, Christa Obererlacher
MASKE UND FRISUREN Rudolf Sieb REQUISITEN Philipp Baumgartner
LEITER DER DEKORATIONSWERKSTÄTTEN Alexander Egger
TISCHLEREI Rainer Ebenbichler
SCHLOSSEREI Karl Gögele TAPEZIEREREI Roman Fender
MALERSAAL Gerald Kofler

OTTOKAR, böhmischer Fürst Alec Avedissian
KUNO, fürstlicher Erbförster Joachim Seipp
AGATHE, seine Tochter Susanne Langbein
ÄNNCHEN, eine Verwandte Jardena Flückiger / Annina Wachter *
KASPAR, erster Jägerbursche Andreas Mattersberger
MAX, zweiter Jägerbursche Andreas Hermann / Roman Payer *
EIN EREMIT Unnsteinn Árnason
KILIAN, ein reicher Bauer Alec Avedissian
SAMIEL, der schwarze Jäger Andrea De Majo
BRAUTJUNGFERN Ana Akhmeteli, Bernadette Müller, Renate Fankhauser,
Dagmara Kołodziej-Gorczyczyńska
Chor und Extrachor des TLT
Statisterie des TLT
Tiroler Symphonieorchester Innsbruck

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