Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
DER GEIZIGE von Molière, Vorarlberger Landestheater Bregenz DER GEIZIGE von Molière, Vorarlberger Landestheater Bregenz DER GEIZIGE von Molière,...

DER GEIZIGE von Molière, Vorarlberger Landestheater Bregenz

PREMIERE: 8. OKTOBER 2016, 19.30 UHR, GROSSES HAUS. -----

Der nicht mehr ganz junge Harpagon liebt sein Geld über alles. Davon will er so viel wie möglich bekommen und auch behalten und pfeift dafür auf Ehre, Vernunft oder Gewissen. Darunter zu leiden haben vor allem seine Angestellten und die beiden erwachsenen Kinder. Letztere will der Alte gewinnbringend verheiraten.

Das passt Elise und Cléante gar nicht, denn die beiden haben sich bereits anderweitig umgesehen. Als Cléante herausfindet, dass sein Vater seine schöne Mariane zur Braut haben will, gehen die Jungen zum Angriff über ...

 

In Molières Komödie trägt keine der Figuren eine weiße Weste. Vielleicht genau deswegen fällt es Molière leicht, seinem Publikum den sprichwörtlichen Spiegel vorzuhalten. Seine Stücke entstanden als Reflexion auf reale Begebenheiten und in Anlehnung an lebende Persönlichkeiten, was ihm damals viel Ärger einbrachte. Heute zählen seine Stücke zu den Klassikern auf der Bühne und sind in ihrer Gesellschaftskritik aktuell wie eh und je.

 

Mit der Regisseurin Heike Frank und dem Bühnenbildner Ralph Zeger kommt als bewährtes Team zurück an das Vorarlberger Landestheater und arbeiten heuer mit der jungen Kostümbildnerin Miriam Aksoy zusammen.

 

Rund um den Schauspieler Sven Walser präsentiert sich ein Ensemble aus bekannten Gesichtern, festen Ensemblemitgliedern und neuen Gästen mit der ersten großen Sprechtheaterproduktion der Spielzeit 2016/17.

 

HEIKE FRANK | Regie

1960 in Bremen geboren. Studium in München, danach Regieassistentin bei Hans Neuenfels an der Freien Volksbühne in Berlin. Dramaturgin an den Wuppertaler Bühnen, am Theater Ulm, am Nationaltheater Mannheim, am Bremer Theater, Chefdramaturgin am Schauspiel Graz und am Schauspiel Köln. Dort begann sie zu inszenieren und gewann mit KAMPF DES NEGERS UND DER HUNDE auf dem NRW Theatertreffen den Preis für die „Beste Inszenierung”. Freie Regisseurin, u.a. am neuen theater halle, am Theater Augsburg, am Landestheater Linz und am Theater Ulm. Lehraufträge u.a. an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und dem Mozarteum Salzburg. 2015/16 inszenierte sie bereits die österreichische Erstaufführung von Owen McCaffertys IN ALLER RUHE am Vorarlberger Landestheater.

 

In der Übersetzung von Heike Frank

 

Regie Heike Frank

Bühne Ralph Zeger

Kostüme Miriam Aksoy

Dramaturgie Ludwig zur Hörst, Britta Kampert

 

Harpagon Sven Walser

Elise Bo-Phyllis Strube

Cléante Wolf Gerlach

Valère Dan Glazer

Mariane Alexandra Maria Nutz

Maître Simon / Frosine / Kommissar Johanna Steinhauser

Jaques / La Fleche Matthias Kopetzki

 

WEITERE VORSTELLUNGEN: 12/10, 18/10, 22/10, 30/10, 11/11, 01/12, 31/12, jeweils 19.30 Uhr, Grosses Haus STÜCKEINFÜHRUNGEN: 18/10, 30/10, jeweils 19.00 Uhr, Kleines Haus, Zugang über T-Café

PRESSEINFORMATION

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 13 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Ausbruch mit Jacke - Gelungener Saisonstart im Theater Pfütze in Nürnberg mit Christina Gegenbauers Dramatisierung „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“

Wenn es während der Vorstellung unwichtig wird, für welche Zielgruppe eine Theaterproduktion gemacht wurde, ist das immer ein gutes Zeichen. Mit „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“ nach dem…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑