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"Der Mann ohne Vergangenheit" nach dem Film von Aki Kaurismäki - Schauspielhaus Bochum

Premiere: 21. Oktober 2017, 19:30 im Schauspielhaus. -----

Ein Mann wird in seiner ersten Nacht in Helsinki von Hooligans überfallen und fast zu Tode geprügelt. In einer Containersiedlung, in der die Ärmsten der Armen leben, wird er vorbehaltlos von einer Familie aufgenommen und gepflegt. Alle Erinnerungen an sein früheres Leben sind ihm abhandengekommen – er weiß nicht einmal mehr seinen Namen.

Bei der Heilsarmee lernt er Irma kennen, die Suppe und Kleidung an die Bedürftigen verteilt. Als er seinen eigenen Container in der Siedlung erhält, kann er Irma zu sich einladen und es entwickelt sich eine zarte Beziehung zwischen den beiden. Der Einstieg in sein neues Leben ist jedoch beschwerlich, denn niemand hat auf einen Identitätslosen gewartet – weder das Arbeitsamt noch die Werften im Hafen. Als er Zeuge eines Banküberfalls wird, nimmt sein Leben eine neue Wendung.

 

Zwischen finnischem Tango und Chorälen der Heilsarmee entfaltet Christian Brey in seiner neuen Inszenierung eine melancholisch-schöne Geschichte über Güte und Mitmenschlichkeit auf der Schauspielhaus-Bühne.

 

Christian Brey (*1973) hat in Bochum u. a. „Drei Männer im Schnee“ und „Monty Python’s Spamalot“ in Szene gesetzt. Er inszeniert u. a. am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, Theater Münster, Düsseldorfer Schauspielhaus, Schauspiel Frankfurt, Schauspiel Stuttgart und Theater Augsburg.

 

Regie: Christian Brey

Bühne & Kostüme: Anette Hachmann

Musikalische Leitung: Tobias Cosler

Choreografie: Jelena Ivanovic

Dramaturgie: Annelie Mattheis

 

Mit: Juliane Fisch (Irma), Benjamin Grüter (Nieminen), Michael Kamp (M), Ronny Miersch (Antilla), Kristina Peters (verschiedene Rollen), Kira Primke (Annikki Nieminen), Bernd Rademacher (Bankräuber)

 

Musiker: Tobias Cosler, Volker Kamp, Ralf Neuhaus

 

Die nächsten Vorstellungen: 22., 25. & 27. Oktober

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