Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Der Untergang des Hauses Usher", Kammeroper von Philip Glass, Theater Magdeburg"Der Untergang des Hauses Usher", Kammeroper von Philip Glass, Theater..."Der Untergang des...

"Der Untergang des Hauses Usher", Kammeroper von Philip Glass, Theater Magdeburg

Premiere am 15.05.2010 um 19.30 Uhr im Schauspielhaus / Studio

 

William wird von seinem schwerkranken Jugendfreund Roderick Usher in dessen Haus eingeladen. Dort trifft er den Freund in äußerst depressiver Verfassung an – fürchtet dieser doch das Aussterben des alten Familiengeschlechts der Usher.

 

Als Rodericks Zwillingsschwester Madeline plötzlich verstirbt, wird sie in der Familiengruft beigesetzt. Aber etwas erscheint dem Gast seltsam. Allmählich verstärkt sich in William ein schrecklicher Verdacht …

 

Edgar Allan Poes berühmte Horrorgeschichte fasziniert seit mehr als einem Jahrhundert Dichter, Dramatiker und Komponisten. Philip Glass, von dem in Magdeburg 2005 »In der Strafkolonie« zu sehen war, gehört mit Steve Reich und Michael Nyman (»Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte«) zu den populärsten Vertretern der so genannten Minimal Music.

 

Glass gelingt es in seiner Oper, die Wahrnehmung der Zuhörer immer mehr zu verunsichern und sie immer tiefer in die Frage zu verstricken: Was ist wirklich passiert im düsteren Hause Usher?

 

Mit Glass’ Vertonung von Poes berühmter Gruselgeschichte gibt die Generalintendantin Karen Stone ihr Magdeburger Regiedebüt.

 

Text von Arthur Yorinks nach der Novelle von Edgar Allan Poe

 

Musikalische Leitung Rainer Roos

Regie Karen Stone

Bühne/Kostüme Christiane Hercher

Mit Kartal Karagedik, Kim Schrader, Hale Soner, Wolfgang Klose, Michael Mohr

 

Weitere Vorstellungen: 23.05., 21.00Uhr; 24.05. 15.00Uhr; 30.05. 15.00 Uhr

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑