Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
DEUTLICH WENIGER TOTE - Ein Kriegsspiel nach Falk Richter im Freien Werkstatt Theater KölnDEUTLICH WENIGER TOTE - Ein Kriegsspiel nach Falk Richter im Freien Werkstatt...DEUTLICH WENIGER TOTE -...

DEUTLICH WENIGER TOTE - Ein Kriegsspiel nach Falk Richter im Freien Werkstatt Theater Köln

Premiere am 24. Januar 2013, 20 Uhr. -----

Zwei Schauspieler, beide männlich, beide kurz über dreißig, beide sind in Deutschland aufgewachsen, wollen einen Theaterabend über den Krieg machen. Bisher konnten sie sich nur darauf einigen, „Deutlich weniger Tote“ von Falk Richter zu spielen, doch der Text dauert nur 10 Minuten. Und dann?

Dann beschäftigen sie sich mit dem Krieg und seinen Ursachen, mit den deutschen Auslandseinsätzen und mit der Suche nach dem gerechten Krieg. Und weil sie zum Glück keine Kriegserfahrungen haben, spielen sie Krieg. In Form von Theater, Gesellschaftsspielen und Computerspielen. Sie treffen Bundestagsabgeordnete aus dem Verteidigungsausschuß und gehen in eine Paintball Halle. Und sie spielen Kleist, Shakespeare, Merkel, Clinton, Remarque, Schröder, Kohl, Borchert und unbekannte Bundeswehrsoldaten.

 

Seit den 90er Jahren sind Deutsche Soldaten in verschiedenen Kriegen auf der Welt beteiligt, eine öffentliche Auseinandersetzung damit findet häufig nur sehr einge-schränkt statt. Diskussionen über die Einsätze scheitern oft an der Einschätzung, dass man zu wenig Informationen habe, um den jeweiligen Einsatz beurteilen zu können.

 

Mit "Deutlich weniger Tote" begeben sich die Darsteller stellvertretend für die Zuschauer auf die Suche nach Informationen und Positionen.

 

Mit: Valentin Stroh und René Wedeward

 

Inszenierung: Judith Kriebel

Bühnenbild: Susanne Weibler

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

"Krabat", Ballett nach einem Buch von Otfried Preußler von Demis Volpi in der Deutschen Oper am Rhein

Das 2013 in Stuttgart uraufgeführte Handlungsballett „Krabat“ nach dem beliebten Roman von Ottfried Preußler, in dem er eine sorbische Sage verarbeitet, hatte jetzt an der Deutschen Oper am Rhein…

Von: Dagmar Kurtz

Rocky Horror Picture Show trifft auf Homer

Heftiges Klopfen an der Tür. Es ist nicht der verstorbene Komtur, sondern ein junges Paar, das Einlass begehrt. In ihrer Inszenierung des „Don Giovanni“ für die Deutschen Oper am Rhein“ nutzt Karoline…

Von: Dagmar Kurtz

Der schöne Schein

Täuschungen über Täuschungen, Doppelmoral und Betrug. In der Operette „Die Fledermaus“ macht jeder jedem etwas vor, allein die schwungvolle Musik mit Wiener Walzerseligkeit täuscht darüber hinweg und…

Von: Dagmar Kurtz

„Vástádus eana/The answer is land“ von Elle Sofe Sara im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Hoch im Norden Europas lebt das indigene Volk der Samen. Mit ihrer Lebensart beschäftigt sich Elle Sofe Sara in ihrem Stück „Vástádus eana/The answer is land“ jenseits folkloristischer Attitude. So…

Von: Dagmar Kurtz

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑