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Deutsche Erstaufführung: "Biedermanns. Umgezogen" von Gisela Widmer, Theater Aalen

Premiere Sa, 31.01.15, 20:00, Altes Rathaus. -----

„Nimm es als modisches Accessoire“, rät Gottlieb seiner Frau Babette, als sie ein Kopftuch als Gastgeschenk von seinem Bruder Thomas erhält. Thomas ist zum Islam konvertiert und sucht nun Unterschlupf beim Bruder.

 

Das allein sorgt schon für Aufregung, ganz zu schweigen von den vielen Koffern, die er mit sich führt und über dessen Inhalt er beharrlich schweigt. Gisela Widmers Satire auf die Islamdebatte ist ein bissiges Stück über Vorurteile, Radikalisierung und die Frage, ab wann vor lauter Toleranz der eigene Standpunkt verloren geht.

 

Gisela Widmer

Gisela Widmer, geboren 1958 in Luzern, wurde bekannt als Kolumnistin des Tages-Anzeigers und als Großbritanien-Korrespondentin, unter anderem für das Schweizer Radio DRS. Zwischen 1998 und 2010 kom- mentierte sie das Zeitgeschehen regelmäßig in der Satire-Sendung „Zytlupe“ auf Radio DRS. Im Jahr 2001 verabschiedete sich Gisela Widmer vom Journalismus und lebt seither in Luzern als freischaffende Autorin von Prosa und Theaterstücken sowie als Dozentin der Journalistenschule MAZ. Im Jahr 2000 wurde sie mit dem Zentralschweizer Publikums- preis für Literatur ausgezeichnet, 2008 mit dem Medienpreis „idée suisse“.

 

I: Tina Brüggemann

B / K: Matthias Strahm

D: Winfried Tobias

 

Mit: Arwid Klaws, Marc-Philipp Kochendörfer, Floriana Sommerauer, Bernd Tauber

 

So, 08.02.15

Altes Rathaus

19:00

Im Anschluss: "Theater trifft…OB a.D. Pfeifle und den Städtepartnerschaftsverein"

 

Sa, 14.02.15

Altes Rathaus

20:00

 

Fr, 20.02.15

Altes Rathaus

20:00

 

Sa, 21.02.15

Altes Rathaus

20:00

Im Anschluss: "Theater trifft…die Autorin Karen Köhler"

 

Fr, 27.02.15

Altes Rathaus

20:00

 

Sa, 28.02.15

Altes Rathaus

20:00

 

Fr, 06.03.15

Altes Rathaus

19:00

Eine Vorstellung nur für Frauen

In Kooperation mit dem Büro für Chancengleichheit

Jede bezahlt, so viel sie möchte

 

Sa, 07.03.15

Altes Rathaus

18:00

In Kooperation mit dem Büro für Chancengleichheit

Frauen bezahlen so viel sie möchten, Männer den normalen Preis

 

 

 

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