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Deutsche Erstaufführung von Luke Bedfords »Seven Angels«, Staatsoper Hamburg

Opernstudiopremiere: 21. Juni 2013, 20.00 Uhr. -----

Sieben Sänger – sieben Engel: In dieser Spielzeit bringen die jungen Künstler des Internationalen Opernstudios eine zeitgenössische Oper auf die Bühne der Opera stabile: Luke Bedfords »Seven Angels«. Die erste Oper des Künstlers, der als einer der wichtigsten jungen Komponisten Englands gilt, ist damit zum ersten Mal in Deutschland zu erleben.

Alle Partien werden von den jungen Sängerinnen und Sängern des Internationalen Opernstudios übernommen. Bedfords 2011 in Birmingham uraufgeführte Oper basiert auf John Miltons epischem Gedicht »Paradise Lost« von 1667 und stellt Fragen nach dem Verhältnis von Mensch und Umwelt. Eine »ökologische Parabel« sei seine Oper, sagt Luke Bedford.

 

Heiko Hentschel setzt das Werk für die Staatsoper in Szene und will in seiner Deutung die politische Dimension des Stückes zeigen. »Bedfords Oper stellt viele Grundsatzfragen: nach der Verantwortlichkeit jedes Einzelnen, der Funktionalität von hierarchischen Ebenen, nach dem Verhältnis von Natur und Menschheit. Wir konzentrieren uns auf die Frage: Was macht Macht mit den Menschen?«, erzählt Heiko Hentschel und lädt die Zuschauer ein, bei der Gründung der »Paradies-Partei« dabei zu sein. Der junge Regisseur ist als Spielleiter an der Staatsoper engagiert und inszenierte bereits mehrere zeitgenössische Werke für das Internationale Opernstudio. Das Dirigat übernimmt Alexander Winterson, der als Musikalischer Leiter des Opernstudios regelmäßig mit den jungen Künstlern arbeitet. Für das Bühnen- und Kostümbild zeichnet Hans Richter verantwortlich.

 

Musikalische Leitung

Alexander Winterson

Inszenierung

Heiko Hentschel

Bühnenbild und Kostüme

Hans Richter

 

Angel 1

Mélissa Petit

Angel 2

Solen Mainguené

Angel 3

Ida Aldrian

Angel 4

Sergiu Saplacan

Angel 5

Manuel Günther

Angel 6

Thomas Florio

Angel 7

Szymon Kobylinski

 

Vorstellungen: 22., 25., 26., 28. und 30. Juni 2013, 20.00 Uhr

 

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